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Pressemitteilungen

Pressemitteilungen der Stadt Neckargemünd in chronologischer Reihenfolge.

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Musikfreunde Heidelberg spielen für den guten Zweck Meldung vom 29. Januar 2026

Benefizkonzert „Mit französischem Charme ins 20. Jahrhundert“ Das jährliche Sinfoniekonzert des Lions Clubs und der Lore Kirchhofer Stiftung zugunsten Neckargemünder Einrichtungen verspricht wieder ein außergewöhnliches musikalisches Erlebnis in der SRH-Aula am 7. Februar 2026. Die Musikfreunde Heidelberg entführen in die französische Welt der „Groupe des Six“. Diese Komponistengruppe entzückte ihre Zeitgenossen mit raffinierten Melodien und kuriosen Einfällen. Beides hat auch heute nichts von seinem Charme verloren.     Die Groupe des Six entlehnte ihren Namen der russischen Gruppe der Fünf, auch mächtiges Häuflein genannt. Im Gegensatz zu ihm dürften die Franzosen und eine Französin ein humoriges Häuflein gewesen sein, das sich auf Jahrmärkten, im Zirkus oder in Bars traf. Hört man ihre Musik, dann erklingt passend dazu ein Widerhall nächtlicher Boulevards, Varietés und Jazz-Kneipen der 1920er-Jahre.Der Dichter Jean Cocteau hatte 15 teils ohnehin miteinander bekannte Komponierende anlässlich eines Vortragsabends eingeladen. Da nur sechs von ihnen kamen, blieb es bei einer Sechsergruppe. Später sagte er über sie: „Auric, Milhaud, Poulenc, Tailleferre, Honegger - Ich habe Ihren Blumenstrauß in dieselbe Vase mit Wasser gestellt“. Das Treffen war zufällig, doch vereinte sie ein gemeinsames Ziel. Sie alle wollten weg von der überladenen Spätromantik etwa eines Richard Wagner, oder wie Cocteau schrieb: „Schluss mit den Wolken, den Wellen, den Aquarien, den Undinen und den nächtlichen Düften: Wir brauchen eine Musik, die fest auf Erden steht, eine Alltagsmusik“. Wie die nachfolgenden Werke bewiesen, durfte sie auch Varieté-Musik und viel absurden Humor enthalten. Die Kompositionen der „Groupe“ klingen aber nach mehr als nur Klamauk. Vielmehr sind sie wunderbar fein gewebte Meisterwerke. Kaum verlieren sich die Zuhörer in schwelgerischen Melodien, überrascht etwa Francis Poulenc in seiner Sinfonietta mit einem zündenden Akkord. Ebenso reicherte Darius Milhaud im „Bœuf sur le toit“ (Der Ochse auf dem Dach) seine höchst unterhaltsame „Cinema Symphony“ mit Tangos, Sambas und sogar portugiesischem Fado an. Die Auswahl ist konsequent, denn der Titel ist dem brasilianischen Volkslied „O Boi no Telhado“ entnommen, was aber die aberwitzige Handlung ebenso wenig erklärt – die Zuhörerinnen und Zuhörer werden es selbst erfahren. Ähnlich verblüffende Einfälle darf man bei der Ballettmusik zu „Die Hochzeit auf dem Eiffelturm“ erwarten, das den Untertitel „Ein schreckliches Kind meuchelt seine schrecklichen Eltern“ trägt. Denn anders als vermutet ist der „Valse des dépêches“ allerliebst anzuhören. Dieser „Walzer der Depeschen” parodiert den klassischen Spitzentanz, allerdings haben die Tänzerinnen dieser Revue Schwierigkeiten, im Dreivierteltakt ihr Gleichgewicht zu halten. Unter den zahlreichen Vertonungen einer Lokomotive besitzt Arthur Honeggers „Pacific 231“ eine besondere Schubkraft. Das liegt nicht nur daran, dass bei der Uraufführung 1924 das Publikum begeistert war, sondern weil hier mehr als nur die Fahrt einer Dampflok nachgeahmt wird. Er konstruierte gewissermaßen die Technik musikalisch neu: Das Werk startet langsam mit wuchtigen Akkordbrocken, die schließlich die Musikmaschine eine weite Strecke rasend vorantreiben, um am Ende eindrücklich abzubremsen. Jedes einzelne Stück enthält einen Schuss Irrwitz, den charmante französische Raffinesse abrundet. Beides verspricht beste Unterhaltung. Orchester der Musikfreunde Heidelberg Leitung: René Schuh
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Heidelbeer und Kirsch: Physiotherapie für alle jetzt in der Wiesenbacher Str. Meldung vom 28. Januar 2026

Im Januar besuchte Bürgermeister Jan Peter Seidel, begleitet von Ralph Dreher, Vorsitzender des Gewerbevereins, und Petra Holzer vom Stadtmarketing die Inhaber der Physiotherapie‑Praxis Heidelbeer und Kirsch beim Unternehmensbesuch. Anlass war der Umzug in neue, moderne Räumlichkeiten in der Wiesenbacher Straße 77, wo Patientinnen und Patienten künftig umfassend physiotherapeutisch betreut werden.

Die Praxis, geführt von Claudia Heidelbeer und Stefan Kirsch, bietet ein breites Spektrum an physiotherapeutischen Leistungen und ist zusätzlich auf Neurologie spezialisiert. Besondere Verfahren wie Bobath und Vojta runden das Angebot ab. Hausbesuche für Patientinnen und Patienten, die nicht in die Praxis kommen können, gehören ebenfalls zum Service. Die zweistöckigen Räume sind barrierefrei gestaltet: Rollstuhlfahrer können die untere Etage bequem nutzen, dort stehen extra breite Behandlungsliegen zur Verfügung. Ein Team von acht Mitarbeitenden sorgt für individuelle Betreuung auf höchstem Niveau.

Bürgermeister Seidel lobte den Standort:
„Ein exzellenter Standort für die Praxis, besonders da auf dem Gelände des ehemaligen Edeka bald seniorengerechte Wohnungen entstehen. Mit Heidelbeer und Kirsch gewinnt Neckargemünd eine moderne, patientenfreundliche Anlaufstelle für alle physiotherapeutischen Bedürfnisse, in der Praxis und bei Hausbesuchen. Das Wiesenbacher Tal nimmt zunehmend wieder Fahrt auf.“

Zum Auftakt lädt die Praxis alle Interessierten am 30. Januar ab 15:00 Uhr zum Tag der offenen Tür ein.
Besucherinnen und Besucher können die neuen Räume besichtigen, das Team kennenlernen und sich über die vielfältigen Therapieangebote informieren.

Atelier Björn Ruppert bringt kreative Impulse in die Neckargemünder Altstadt Meldung vom 23. Januar 2026

Im Dezember besuchten Bürgermeister Jan Peter Seidel, Ralph Dreher, Vorsitzender des Gewerbevereins, und Petra Holzer vom Stadtmarketing das Atelier Björn Ruppert, das vor Kurzem von Heidelberg nach Neckargemünd gezogen ist. Der Künstler entschied sich für den neuen Standort wegen der hohen Lebensqualität, der Ruhe, der Natur und der guten Anbindung. Im Gespräch mit dem Bürgermeister tauschten sie sich über die Vorteile der Umgebung und die Chancen für die kreative Arbeit vor Ort aus.

Björn Ruppert arbeitet als bildender Künstler vor allem in Ölmalerei und Linoldruck. Seine Werke verbinden Landschaft, Architektur und experimentelle Elemente und regen Betrachterinnen und Betrachter zu eigenen Interpretationen an. Das Atelier ist ein Ort der Kreativität und Inspiration und bereichert die kulturelle Vielfalt in Neckargemünd.

Beim Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten präsentierte Ruppert aktuelle Arbeiten und erläuterte seine künstlerischen Konzepte. Bürgermeister Seidel zeigte sich beeindruckt von der künstlerischen Ausdruckskraft und der Entscheidung für Neckargemünd:
„Es freut mich sehr, dass Björn Ruppert Neckargemünd als neuen Standort gewählt hat. Seine Arbeit bereichert unsere Stadt kulturell und zeigt, wie kreativ und lebendig unsere Gemeinde sein kann.“

Der Besuch verdeutlichte, wie wichtig kreative Einzelakteure für das kulturelle Leben der Region sind und wie sie Neckargemünd nachhaltig bereichern.

Thermografie-Aktion Wintersaison 2025/26 Meldung vom 21. Januar 2026

Auch in der Wintersaison 2025/26 fördert die Stadt Neckargemünd erneut Thermografie-Aufnahmen für private Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer sowie für Gewerbetreibende. Ziel ist es, energetische Schwachstellen an Gebäuden sichtbar zu machen und eine fundierte Grundlage für energetische Sanierungsmaßnahmen zu schaffen.

Dank des städtischen Zuschusses zahlen Teilnehmende bei einer Anmeldung bis zum 31.01.2026 nur 99 € brutto für das Thermografie-Paket.

Alle Informationen sowie das Bestellformular finden Sie unter: www.neckargemuend.de/thermografie

Richtiger Umgang mit der BioEnergieTonne bei Minusgraden Meldung vom 21. Januar 2026

Die Temperaturen fallen und die AVR Kommunal erreichen nach und nach immer mehr Meldungen über festgefrorene Abfälle in der BioEnergieTonne. Viele kennen es: Bei eisigen Temperaturen kann es vorkommen, dass die Bioabfälle in der BioEnergieTonne festfrieren und nicht oder nur teilweise entleert werden können. Um das zu verhindern, gibt die AVR Kommunal folgende Tipps:   Bioabfälle gut abgetropft in Zeitungspapier einwickeln. Dies bindet eventuell austretende Flüssigkeiten und sorgt darüber hinaus für Luftpolster. Den Tonnenboden mit kleinen Zweigen, Eierkartons oder etwas Zeitungspapier auslegen. Dadurch wird verhindert, dass sich Flüssigkeit am Boden der BioEnergieTonne ansammelt und festfriert. Biomüll, der vor dem Einfüllen in die Tonne bereits einige Zeit im Frost verbracht hat, z.B. im Garten oder auf dem Balkon, friert in der Tonne weniger fest. Kurz vor Entleerung der BioEnergieTonne mit einer Schaufel oder Ähnlichem durch seitliches Herunterfahren an den Innenwänden die Abfälle lösen. Falls möglich, sollte die Tonne an einem witterungsgeschützten Platz, wie z.B. der Garage, dem Schuppen oder an der Hauswand, aufgestellt werden. Zu keiner Zeit sollte man zum Lösen der Abfälle heißes Wasser in die BioEnergieTonne füllen. Dieses gefriert ebenfalls und führt dadurch zu noch größeren Abfall-Rückständen.   Die AVR Kommunal weist darauf hin, dass ihr Abfuhrpersonal festgefrorenen Abfall weder händisch noch mit Werkzeug aus der Tonne löst. Falls ein Behälter aufgrund festgefrorener Abfälle nicht komplett entleert wird, erfolgt keine Nachfahrt.   Auf keinen Fall sollte man den Biomüll in Plastiktüten verpacken, auch nicht in kompostierbare. Diese brauchen zu lange, bis sie verrotten, und können in der Bioabfallvergärungsanlage nicht vollständig biologisch abgebaut werden.     Bei Fragen steht die Abfallberatung der AVR Kommunal telefonisch unter 07261 / 931-510 oder per E-Mail an abfallberatung@avr-kommunal.de gerne zur Verfügung.  
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Sicherheit geht vor: Tunnelwartungstermine 2026 Meldung vom 19. Januar 2026

Das Amt für Straßen- und Radwegebau des Rhein-Neckar-Kreises ist für die Sicherheit im Hollmuthtunnel Neckargemünd, im Saukopftunnel Weinheim, im Branichtunnel Schriesheim und im Tunnel entlang der Bundesstraße (B) 535 Schwetzingen zuständig. Mehr als 9,8 Tunnelkilometer betreut es derzeit. Turnusgemäß stehen auch im Jahr 2026 wieder Reinigungs-, Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten an, die eine Sperrung der Tunnel erforderlich machen. Los geht es am Montag, 2. März, im Branichtunnel. In Neckargemünd stehen 2026 für den Hollmuthtunnel folgende Vollsperrungen an: 17.03.2026 von 08:30 bis 15:30 Uhr 21.04.2026 von 08:30 bis 15:30 Uhr 15.09.2026 von 08:30 bis 15:30 Uhr Während dieser Termine werden alle notwendigen Maßnahmen gebündelt abgearbeitet, um den Verkehrsbereich im Tunnel in den Hauptverkehrszeiten vollumfänglich und störungsfrei betreiben zu können: Die Überprüfung der Brandmelde- und Lüftungstechnik, der Notruf- und Notbeleuchtungssysteme, der Energieversorgung, der Verkehrstechnik, der Löschwasseranlagen, der Funkanlagen und der Zentralen Leittechnik. Außerdem werden notwendige Instandsetzungsmaßnahmen und Reparaturen durchgeführt und die technischen Ausrüstungsgegenstände, der Tunnel und seine Entwässerungssysteme gereinigt. Eine Übersicht der turnusgemäßen Sperrungen 2026 ist ab sofort auf der Homepage des Rhein-Neckar-Kreises unter www.rhein-neckar-kreis.de/strassentunnel abrufbar. Darüber hinaus kann es natürlich zu weiteren unvorhersehbaren Sperrungen kommen – etwa bei Fahrzeugpannen oder Unfällen. Neben all den baulichen und technischen Sicherheitsvorkehrungen hängt die Tunnelsicherheit auch maßgeblich vom Verhalten der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer ab: Durch eine angepasste und umsichtige Fahrweise können sie zur Sicherheit bei der Fahrt durch den Tunnel beitragen.
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