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Land fördert kommunales Flächenmanagement – Bürgermeister Seidel dankt Ministerin Schopper und MdL Katzenstein

125.668 Euro für die Innenentwicklung in Neckargemünd

Die Stadt Neckargemünd erhält für den Aufbau eines kommunalen Flächenmanagements eine Förderung des Landes Baden-Württemberg in Höhe von bis zu 125.668,80 Euro. Das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen hat den Antrag der Stadt im Rahmen des Förderprogramms „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ positiv beschieden. Der Bewilligungszeitraum läuft bis zum 30. September 2029.

Mit der Förderung wird eine eigene Stelle für das kommunale Flächenmanagement geschaffen. Ziel ist es, vorhandene Flächenpotenziale innerhalb des Stadtgebiets systematisch zu erfassen, Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen und die Aktivierung geeigneter innerstädtischer Flächen voranzubringen. Damit soll die Innenentwicklung gestärkt und gleichzeitig ein Beitrag zum sparsamen Umgang mit Flächen geleistet werden.

„Die Förderzusage des Landes ist eine wichtige Unterstützung für unsere Stadt. Wir wollen die Potenziale, die innerhalb Neckargemünds bereits vorhanden sind, gezielt nutzen und unsere Innenentwicklung weiter voranbringen. Das kommunale Flächenmanagement schafft dafür eine wichtige Grundlage. Es bildet als Beratungs- und Vernetzungsangebot einen Mehrwert für alle bauwilligen Bürgerinnen und Bürger und solche, die es noch werden wollen“, erklärt Bürgermeister Jan Peter Seidel.

Seidel dankt Ministerin Schopper und dem Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen für die Unterstützung und die Bewilligung der Förderung. Ebenso gilt sein Dank MdL Hermann Katzenstein, der das Vorhaben der Stadt unterstützt und sich mit einem Unterstüzungs-Schreiben für die Förderung eingesetzt hat.

Das Land übernimmt bis zu 60 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Insgesamt werden für die Maßnahme Ausgaben in Höhe von bis zu 209.448 Euro anerkannt, davon trägt die Stadt bis zu 83.779,20 Euro aus eigenen Mitteln.

Mit der Förderzusage kann die Stadt nun in die konkrete Umsetzung starten. Dabei sollen insbesondere innerstädtische Areale und weitere Flächenpotenziale in den Blick genommen und Möglichkeiten für deren nachhaltige Entwicklung geprüft werden.