Buslinie 35: Gespräche über zukünftige Finanzierung dauern an

Die Buslinie 35 soll weiterhin in ihrer bisherigen Form bestehen bleiben. Darauf weisen Bürgermeister Jan Peter Seidel, die Stadtverwaltung und Gemeinderat hin. In der Gemeinderatssitzung am 12. Mai 2026 sollten die Ausgleichssätze beschlossen werden, jedoch fand ein interfraktioneller Geschäftsordnungsantrag auf Vertagung des Tagesordnungspunktes die Mehrheit im Gremium.

Derzeit laufen weiterhin intensive Gespräche über die zukünftige Höhe der  von Neckargemünd zu zahlenden Ausgleichssätze.

Die Verhandlungen gestalten sich komplex und nehmen weiterhin viel Zeit in Anspruch. Die Stadt steht hierzu in engem Austausch mit dem Verkehrsunternehmen, dem Landratsamt sowie den anderen beteiligten Kommunen. Ziel aller Beteiligten ist es, eine tragfähige und verlässliche Lösung für den Fortbestand der Linie 35 – von Heidelberg bis ins Wiesenbacher Tal – zu erarbeiten.

Wie in der Sitzung am 12. Mai 2026 ersichtlich wurde, liegen aus Sicht des Gemeinderates derzeit noch nicht alle erforderlichen Informationen für eine Beschlussfassung vor. Insbesondere bei der Kosten- und Einnahmengegenüberstellung bestehe weiterer Klärungsbedarf, da hier bisher die Linien 34 und 35 gebündelt dargelegt wurden. Gleichzeitig haben die bisherigen Gespräche bereits erste Ergebnisse und relativ zu den Vorjahren weitergehende Informationen gebracht, auf denen nun aufgebaut werden kann.

Bürgermeister Jan Peter Seidel zeigt sich zuversichtlich: „Es ist mein ausdrückliches Ziel, die Linie 35 in ihrer jetzigen Form zu erhalten. Wir wollen gemeinsam mit allen Beteiligten eine gute Lösung finden, auch wenn dies etwas länger dauert. Die Linie 35 ist ein wichtiger Bestandteil unseres Mobilitätskonzeptes, für den es sich zu kämpfen lohnt.“