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Nutzerumfrage: FREIRÄUME als Gewinn für die Stadt

FREIRÄUME machen Neckargemünd und Eberbach attraktiver. Das zumindest ist das Ergebnis einer Nutzerumfrage, die zu Beginn des Jahres durchgeführt wurde. Danach fanden 99% der Befragten, die FREIRÄUME werten die jeweiligen Städte auf – eine deutliche Verbesserung zum Vorjahr, als immerhin schon 90% dieser Meinung waren.

Die multifunktionalen Räume bieten Platz für Veranstaltungen wie Ausstellungen, Vereins- oder Netzwerktreffen, oder – in Neckargemünd – sogar Hochzeiten. „Wir freuen uns, dass die FREIRÄUME in beiden Städten so gut angenommen werden“, sagt Projektleiterin Sarah Reisinger von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises. „Auch der Betrieb abseits von Veranstaltungen hat sich mit Coworking, Workshops und Meetings mittlerweile etabliert.“

Somit hat sich eines der Ziele des Projekts bereits erfüllt: „Das Projekt FREIRÄUME hat nicht nur die Villa Menzer wiederbelebt, sondern strahlt zugleich auf die gesamte Umgebung aus und setzt damit neue Impulse in unserer Stadt. Unser engagiertes Team sorgt für Räume, die Lebensqualität schaffen, für Orte, die modernes Arbeiten ermöglichen, für kreativen Austausch, für Begegnung – oder sogar für den schönsten Tag im Leben. Es handelt sich um einen außerordentlichen Beitrag zur Stadtentwicklung“, sagt Neckargemünds Bürgermeister Jan Peter Seidel.
Dass der positive Effekt nicht auf die FREIRÄUME selbst beschränkt bleibt, belegt auch die Umfrage. Auf die Frage, welche Angebote in der Umgebung der FREIRÄUME sie im Rahmen ihrer Buchung wahrnehmen, antwortete mit 44% knapp die Hälfte der Nutzerinnen und Nutzer „Essen in der Innenstadt“, mit 19% ein knappes Fünftel „Shopping in der Innenstadt“. Aber auch mit dem Aufenthalt im Neckargemünder Menzer Park (43%), einer Stadterkundung (8%) oder Freizeitaktivitäten in der Natur (12%) waren Buchungen verbunden. Dabei gaben die Befragten im Schnitt knapp 75 Euro pro Person in der jeweiligen Stadt aus.

Eingespart wurden hingegen Autokilometer – im Schnitt rund 70 Kilometer weniger als üblich legten die Nutzerinnen und Nutzer dank der wohnortnahen FREIRÄUME im Auto zurück, bei einem einzelnen Vielnutzer waren es sogar 3.000 Kilometer. „Es gibt aber auch viele, die sich – obwohl sie im Home Office sitzen könnten – eigens für das Arbeiten in den FREIRÄUMEN auf den Weg machen. Für uns belegt das die Attraktivität des Angebots dank Ausstattung und Geselligkeitsfaktor“, freut sich Reisinger.
So haben 60% der Befragten im vergangenen Jahr in den FREIRÄUMEN wertvolle neue Kontakte geknüpft und so nach eigenen Angaben unter anderem ihr Netzwerk vergrößert, Impulse und Input für ihre eigene Arbeit erhalten, neue gemeinsame Projekte angestoßen oder sogar Kunden gefunden. Bereits bestehende Beziehungen werden bei regelmäßigen Netzwerkfrühstücken gestärkt.
97% der Befragten würden die FREIRÄUME wieder buchen. „Dass wir die gleiche hohe Weiterempfehlungsrate wie 2025 halten konnten, macht uns alle sehr stolz – und spornt uns an, das in diesem Jahr wieder zu tun“, so Reisinger. Das Angebot wird in diesem Jahr sogar noch erweitert: So wird in Neckargemünd unter anderem eine Weitersehen-Station eröffnet, in der dank Augmented Reality die Geschichte der Villa lebendig wird. In Eberbach soll ein Smarter Ausleihschrank für Freizeitartikel aufgestellt werden, mit dem Nutzerinnen und Nutzer ihre Pause aktiv gestalten können. Zudem soll in Kürze noch ein weiterer FREIRÄUME-Standort in Meckesheim eröffnet werden.

Wer nun neugierig geworden ist, kann beispielsweise am 14. Juni von 11 bis 17 Uhr den Villa Menzer Sonntag in Neckargemünd besuchen, parallel zum Street Food Festival im unteren Park. Oder man bucht die Räume gleich selbst einmal: zum Arbeiten, für Vereinstreffen oder auch zum Handwerken, wenn daheim die passenden Werkzeuge fehlen. Für Neckargemünd unter der Adresse anny.co/explore/villa-menzer, für Eberbach unter freiraeume.eberbach.de.

FREIRÄUME wird im Rahmen der Modellprojekte Smart Cities vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie der KfW gefördert. Weitere Informationen über das Projekt und die einzelnen Standorte gibt es unter folgendem Link: http://www.deinfoerderprojekt.de/freiraeume