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Pressemitteilungen (Waldhilsbach)

Eine Zeitung liegt schräg auf einem geöffneten Laptop

Pressemitteilungen (Waldhilsbach)

Standesamt am 25. März 2026 geschlossen Meldung vom 04. März 2026

Das Standesamt der Stadt Neckargemünd ist am Mittwoch, 25. März 2026, wegen einer Fortbildungsveranstaltung ganztägig nicht erreichbar.
Ab Donnerstag gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.
Wir bitten um Verständnis.

Landtags-Wahlkampf: Zu den politischen Veranstaltungen rund um den Marktplatz am 28. und 31.01.2026 Meldung vom 05. Februar 2026

Zu den politischen Infoständen auf dem Marktplatz in der vergangenen Woche teilt die Stadtverwaltung mit: Im Vorfeld der Landtagswahl 2026 wurden von der Stadtverwaltung insgesamt 25 Wahl-Infostände politischer Parteien auf dem Marktplatz genehmigt, jeweils für mittwochs oder samstags für die Zeit bis einschließlich 7. März 2026. Die beiden Infostände der Partei AfD, die am 28. und 31.01. dort aufgebaut wurden, waren bereits im Oktober 2025 beantragt und genehmigt worden. Nach Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden konnten die kurzfristig vor diesen Terminen zusätzlich angemeldeten Infostände anderer Parteien in unmittelbarer Nähe nicht genehmigt werden. Die parallel zu diesen Infoständen beantragten Versammlungen, die in gewissem räumlichen Abstand zum Infostand stattfanden, wurden in Absprache mit den Sicherheitsbehörden zugelassen.

Musikfreunde Heidelberg spielen für den guten Zweck Meldung vom 29. Januar 2026

Benefizkonzert „Mit französischem Charme ins 20. Jahrhundert“ Das jährliche Sinfoniekonzert des Lions Clubs und der Lore Kirchhofer Stiftung zugunsten Neckargemünder Einrichtungen verspricht wieder ein außergewöhnliches musikalisches Erlebnis in der SRH-Aula am 7. Februar 2026. Die Musikfreunde Heidelberg entführen in die französische Welt der „Groupe des Six“. Diese Komponistengruppe entzückte ihre Zeitgenossen mit raffinierten Melodien und kuriosen Einfällen. Beides hat auch heute nichts von seinem Charme verloren.     Die Groupe des Six entlehnte ihren Namen der russischen Gruppe der Fünf, auch mächtiges Häuflein genannt. Im Gegensatz zu ihm dürften die Franzosen und eine Französin ein humoriges Häuflein gewesen sein, das sich auf Jahrmärkten, im Zirkus oder in Bars traf. Hört man ihre Musik, dann erklingt passend dazu ein Widerhall nächtlicher Boulevards, Varietés und Jazz-Kneipen der 1920er-Jahre.Der Dichter Jean Cocteau hatte 15 teils ohnehin miteinander bekannte Komponierende anlässlich eines Vortragsabends eingeladen. Da nur sechs von ihnen kamen, blieb es bei einer Sechsergruppe. Später sagte er über sie: „Auric, Milhaud, Poulenc, Tailleferre, Honegger - Ich habe Ihren Blumenstrauß in dieselbe Vase mit Wasser gestellt“. Das Treffen war zufällig, doch vereinte sie ein gemeinsames Ziel. Sie alle wollten weg von der überladenen Spätromantik etwa eines Richard Wagner, oder wie Cocteau schrieb: „Schluss mit den Wolken, den Wellen, den Aquarien, den Undinen und den nächtlichen Düften: Wir brauchen eine Musik, die fest auf Erden steht, eine Alltagsmusik“. Wie die nachfolgenden Werke bewiesen, durfte sie auch Varieté-Musik und viel absurden Humor enthalten. Die Kompositionen der „Groupe“ klingen aber nach mehr als nur Klamauk. Vielmehr sind sie wunderbar fein gewebte Meisterwerke. Kaum verlieren sich die Zuhörer in schwelgerischen Melodien, überrascht etwa Francis Poulenc in seiner Sinfonietta mit einem zündenden Akkord. Ebenso reicherte Darius Milhaud im „Bœuf sur le toit“ (Der Ochse auf dem Dach) seine höchst unterhaltsame „Cinema Symphony“ mit Tangos, Sambas und sogar portugiesischem Fado an. Die Auswahl ist konsequent, denn der Titel ist dem brasilianischen Volkslied „O Boi no Telhado“ entnommen, was aber die aberwitzige Handlung ebenso wenig erklärt – die Zuhörerinnen und Zuhörer werden es selbst erfahren. Ähnlich verblüffende Einfälle darf man bei der Ballettmusik zu „Die Hochzeit auf dem Eiffelturm“ erwarten, das den Untertitel „Ein schreckliches Kind meuchelt seine schrecklichen Eltern“ trägt. Denn anders als vermutet ist der „Valse des dépêches“ allerliebst anzuhören. Dieser „Walzer der Depeschen” parodiert den klassischen Spitzentanz, allerdings haben die Tänzerinnen dieser Revue Schwierigkeiten, im Dreivierteltakt ihr Gleichgewicht zu halten. Unter den zahlreichen Vertonungen einer Lokomotive besitzt Arthur Honeggers „Pacific 231“ eine besondere Schubkraft. Das liegt nicht nur daran, dass bei der Uraufführung 1924 das Publikum begeistert war, sondern weil hier mehr als nur die Fahrt einer Dampflok nachgeahmt wird. Er konstruierte gewissermaßen die Technik musikalisch neu: Das Werk startet langsam mit wuchtigen Akkordbrocken, die schließlich die Musikmaschine eine weite Strecke rasend vorantreiben, um am Ende eindrücklich abzubremsen. Jedes einzelne Stück enthält einen Schuss Irrwitz, den charmante französische Raffinesse abrundet. Beides verspricht beste Unterhaltung. Orchester der Musikfreunde Heidelberg Leitung: René Schuh
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