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Starkregenrisikomanagement

Ein Schlauchboot auf dem von Hochwasser überschwemmten Hanfmarkt

Starkregenkartographie, Maßnahmen und Infos

Starkregenrisikomanagement

Ein Schlauchboot auf dem von Hochwasser überschwemmten Hanfmarkt
Einlaufbauwerk Waldhilsbach

Aktuelle Pegelstände

Die Stadt Neckargemünd hat zusammen mit den Gemeinden Bammental, Wiesenbach und Gaiberg als Kooperationsprojekt mit dem Büro Geomer aus Heidelberg auf der Grundlage des Leitfadens des Landes Baden-Württembergs die Gefährdungslage bei Starkregenereignissen von Oktober 2018 bis Mai 2020 durchführen und damit ein Starkregenrisikomanagement erstellen lassen. Da Starkregenereignisse kommunale Grenzen überschreiten, wurde vereinbart, die gesamte Gemarkungsfläche des GVV Neckargemünds untersuchen und auswerten zu lassen.

Starkniederschläge von kurzer Dauer und hoher Intensität verursachen Schäden in der Größenordnung von 50 % der Gesamtschäden, die durch Hochwasser in Baden-Württemberg im Mittel jährlich verursacht werden.
Die Starkregenereignisse der letzten Jahre in Neckargemünd, zuletzt zum Jahreswechsel 2017/2018, machten ein fundiertes Starkregenrisikomanagement unausweichlich. Dabei waren insbesondere Mückenloch und Waldhilsbach von Starkregenereignissen betroffen, darüber hinaus gelten aber mindestens auch der Dilsbergerhof und das Wiesenbacher Tal als besonders gefährdet.

In der 1. Phase des Risikomanagements wurden Starkregengefahrenkarten auf Grundlage einer hydraulischen Gefährdungsanalyse erstellt. Diese Karten dienten der anschließenden Risikoanalyse der öffentlichen Objekte und der Infrastruktur. In der nächsten Phase wurden die Risikobereiche identifiziert. Die daraus erhaltenen Ergebnisse bildeten abschließend als Basis für die Ableitung und Definition von Maßnahmen des kommunalen Handlungskonzepts. Das Konzept ist dynamisch aufgebaut und wird von der Stadtverwaltung Neckargemünd in den nächsten Jahren aktualisiert und weitergeführt.

Handlungskonzept

  1. Ziel Handlungskonzept
  2. Informationsvorsorge
  3. Krisenmanagement
  4. Kommunale Flächenvorsorge
  5. Kommunale Bau- und Unterhaltungsmaßnahmen
  6. Maßnahmen an Risikobereichen und Risikoobjekten

Neben der kommunalen Vorsorge sind eine Sensibilisierung der Bevölkerung und die Bereitstellung von Basiswissen wichtige Grundlagen für einen eigenverantwortlichen Umgang mit den Starkregenrisiken.
Daher werden auf der Internetseite www.starkregengefahr.de alle Gefahrenkarteninformationen der Stadt Neckargemünd zur Verfügung gestellt. Diese zeigen, welchen Weg das Wasser hin zu den Fließgewässern nimmt, wenn es zu Starkregenereignissen kommt. Die Karten zeigen die maximalen Überflutungstiefen, Fließgeschwindigkeiten und die Fließrichtung. Wir bitten Sie zu beachten, zum Öffnen der Internetseite einen aktuellen Explorer zu benutzen, Windows Explorer wird bspw. nicht unterstützt.

Wichtige Rufnummern bei Hochwasser

Notruf   112
Bürgerinfo bei Hochwasser
Stadtverwaltung Neckargemünd
  +49 6223 804-101
Einsatzleitung Feuerwehr Neckargemünd
(Feuerwehrhaus ist nur bei Einsatz besetzt)
  +49 6223 2229
Hochwasservorhersagezentrale
(Pegelstände, Pegelprognosen Neckar und Nebenflüsse)
   
Gefahrenkarten Starkregenkartographie
FB 6, Bauwesen, Tiefbau, Verkehr
(alternativ: Einsichtnahme nach Terminvereinbarung)
  +49 6223 804-601