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Innenstadtberatung: Gemeinsam eine Perspektive für die Neckargemünder Altstadt entwickeln!

Stadtverwaltung und Gewerbeverein arbeiten mit Innenstadtberatern der IHK zusammen

Marktplatz von Neckargemünd

Bei der Frage nach der Zukunft der Innenstädte stehen nicht wenige Städte und Gemeinden vor großen Herausforderungen. Es geht landauf, landab um die gleichen Themen: Abwanderung von Gewerbe an die Peripherie, Branchenmix und Nahversorgung, Schaffung von Aufenthaltsqualität für alle Generationen und das Miteinander von Fuß-, Rad- und Autoverkehr. Auch in Neckargemünd stellen sich Bürgermeister, Gemeinderat, Stadtmarketing und Gewerbeverein die Frage, was man gezielt zur Unterstützung tun kann, um die historische Altstadt und die Unternehmen vor Ort attraktiv und zukunftsfähig zu halten. Die Stadt Neckargemünd hatte sich aus diesem Grund für das Projekt „Innenstadtberater“ der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar beworben, das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert wird. Die Städte, in denen ein solcher Check gemacht wird, sind meist deutlich größer als Neckargemünd – umso mehr freute sich Bürgermeister Frank Volk darüber, dass „seine“ Stadt dennoch ausgewählt wurde. „Wir sind sehr gespannt auf die Beratung mit den IHK-Fachleuten und den städtischen Akteuren und die Vorschläge für eine sinnvolle Weiterentwicklung des Stadtzentrums.“

Foto mit Petra Holzer (Stadtmarketing, Veranstaltungen, Tourismus, Stadtverwaltung Neckargemünd), Bürgermeister Frank Volk, Ralph Dreher (Gewerbeverein Neckargemünd e.V.), Dr. Anja Brandt (Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises), Mario Klein (Bereichsleiter Handel, Steuern, Konjunktur, Stadtentwicklung; IHK Rhein-Neckar), Timo Cyriax (Innenstadtberater; IHK Rhein-Neckar)
v.l.n.r.: Petra Holzer (Stadtmarketing, Veranstaltungen, Tourismus, Stadtverwaltung Neckargemünd), Bürgermeister Frank Volk, Ralph Dreher (Gewerbeverein Neckargemünd e.V.), Dr. Anja Brandt (Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises), Mario Klein (Bereichsleiter Handel, Steuern, Konjunktur, Stadtentwicklung; IHK Rhein-Neckar), Timo Cyriax (Innenstadtberater; IHK Rhein-Neckar)

Die Berater gehen dabei in drei Schritten vor: Zunächst wird ein „Innenstadt-Check“ durchgeführt: „Wir untersuchen die Unternehmen vor Ort, auch digital, und werfen einen Blick auf den öffentlichen Raum, Immobilien und Veranstaltungen. Wir werden ausgewählte Innenstadt-Experten und auch Kunden – vor Ort und online – zu ihrer Einschätzung der Innenstadt in Neckargemünd befragen. Die Ergebnisse werden in einem Innenstadt-Check zusammengeführt und vorgestellt. Daraus wollen wir dann in gemeinsamen Gesprächen mit der Stadt und dem Gewerbeverein Maßnahmen entwickeln, die geeignet sind, die Innenstadt und die Unternehmen vor Ort für die Zukunft zu stärken“, beschreibt IHK-Innenstadtberater Timo Cyriax den anstehenden Prozess.

Um ein Gefühl für die Altstadt zu entwickeln, gab es ein Auftaktgespräch und die IHK-Berater schauten sich erstmals gemeinsam mit der Verwaltung, mit Bürgermeister Frank Volk an der Spitze, dem Gewerbeverein und der Wirtschaftsförderung des Kreises in einem gemeinsamen Rundgang das Zielgebiet an. Bei zahlreichen Gelegenheiten wurden bereits aktuelle Probleme diskutiert und erste Ideen entwickelt. Bürgermeister Volk geht daher auch mit Zuversicht in den Prozess: „Wir profitieren sehr durch die fundierte Beratung durch die IHK. Die neutrale Einschätzung von außen ist sehr wertvoll und hilft uns dabei, Herausforderungen zu begegnen, und, unsere Stärken zu nutzen und Potenziale zu heben!“

In den kommenden Wochen startet nun die Analyse der Innenstadt – befragt werden sollen die Besucherinnen und Besucher bereits am 14. Mai und im Anschluss per digitaler Umfrage. Das Projekt soll durchgängig durch einen Lenkungskreis begleitet werden.
Weitere Informationen zum Förderprojekt finden Sie unter: www.rhein-neckar.ihk24.de/innenstadtberatung