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Der Kindergarten Feuertor in „Corona-Zeiten“ – aus der Sicht einer Mutter

(Groh) Wie sehr Corona und die verschiedenen Stufen der Eindämmung unseren Alltag beeinflussen, muss ich hier nicht nochmal ausführen.
Als ich jedoch gebeten wurde, meine Sicht auf den Umgang des Kindergarten Feuertor mit den verschiedenen Maßnahmen darzustellen, habe ich mich gerne bereiterklärt und hoffe, in dieser vielleicht Corona-müden Phase mit meinem Einblick einen kleinen Lichtblick zu schaffen.

Alles begann mit dem für uns doch sehr kurzfristigen Lockdown im März und der zwischenzeitlich endlos scheinenden kindergartenfreien Zeit.
Das Team aus dem Kindergarten Feuertor hat uns jedoch nicht allein gelassen. Regelmäßig wurden wir Eltern per E-Mail über den aktuellen Stand informiert, es gab Bastel- und Beschäftigungsideen für zu Hause, der Kindergarten wurde mit gemalten Bildern der Kinder verschönert.
Unser persönliches Highlight: der kurze Besuch der Bezugserzieherin am Gartenzaun am Geburtstag unserer Tochter.
Nach dem Lockdown waren wir Eltern mit der Flut an neuen Regeln und Einschränkungen anfangs zum Teil verunsichert: Würde der Kindergartenbetrieb unter solchen Bedingungen überhaupt sinnvoll ablaufen können?
Aber genau das war der Fall. Scheinbar unbemerkt und vermutlich unbewusst übernahmen unsere Kinder die neuen Regeln. Große Einschränkungen, vielleicht abgesehen von der strikten Trennung der beiden Gruppen, schienen sie nicht zu spüren.

In der Eingewöhnungsphase unseres zweiten Kindes im Oktober, bei der ich teilweise am Tagesablauf teilnehmen durfte, glaube ich den Grund dafür gefunden zu haben. An der aufmerksamen und liebevollen Betreuung durch die Erzieherinnen hatte sich überhaupt nichts geändert: Da wurde weiterhin gelacht, getröstet, beim Frühstückessen und Naseputzen geholfen und in den Arm genommen. Das hat mich – als anfangs vielleicht verunsicherte Mutter – unglaublich beruhigt, denn ich hätte es auch verstanden, wenn es angesichts der großen Unsicherheit bzgl. der Ansteckungsgefahr mehr Zurückhaltung gegeben hätte.
Begeistert bin ich auch davon wie es das Team schafft, unermüdlich das Beste aus den Corona-Vorgaben zu machen: In den Räumen darf nicht gesungen werden, dann gehen wir dafür eben in den Außenbereich; der Laternenumzug ist abgesagt, dann macht eben jede Gruppe ihren eigenen abendlichen Laternenspaziergang im Garten inkl. St. Martin-Geschichte und Liedern. Sogar der Nikolaus war da, ebenfalls im Freien, damit gesungen werden konnte.
Ich möchte die Gelegenheit nutzen und mich im Namen der Eltern nochmals herzlich beim Team des Kindergarten Feuertor im Speziellen, aber natürlich auch bei allen anderen Erzieherinnen und Erziehern für ihre tolle Arbeit, gerade in diesen schwierigen Zeiten, zu bedanken!
Frohe Weihnachten!