Sie sind hier: Startseite / Nah am Bürger / Aktuelle Meldungen / Pressemitteilungen / 2019-08-12 Klimaschutzwoche, Teil III

Virtuelle Klimaschutzwochen im GVV Neckargemünd - Woche 3

Der Fernseher wird größer, der Computer schneller und das Handy immer energiehungriger: der Stromverbrauch in den privaten Haushalten will aufgrund des hohen Ausstattungsgrades mit Technik einfach nicht zurückgehen!
In Woche 3 der „Virtuellen Klimaschutzwochen“ erhalten die Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter im Gemeindeverwaltungsverband Neckargemünd vielseitige Tipps und Tricks zum Stromsparen. Das wirkt sich natürlich auch auf die Stromrechnung aus. Mit einfachen Handgriffen spart man nicht nur bares Geld, sondern schont auch wertvolle Ressourcen.
In Deutschland bleiben jedes Jahr mehr als 22 Milliarden Kilowattstunden Strom als Stand-by-Verluste ungenutzt. Dafür könnte man nicht nur ein Kernkraftwerk einfach abschalten, sondern auch unnötige Kosten von mindestens vier Milliarden Euro jährlich sparen. Stand-by-Verluste entstehen durch elektrische Geräte, die sich dauerhaft im Bereitschaftsbetrieb befinden, wie zum Beispiel Fernseher, Kopierer oder auch Kaffeemaschinen. Auch bei Geräten mit Leuchtanzeigen, wie WLAN-Router oder Mikrowellen, treten diese Leerlaufverluste auf. Abhilfe schaffen einfache und günstige Steckerleisten, Zeitschaltuhren oder das einfache „Steckerziehen“.
Auch bei Lampen, in der Küche oder beim Kauf neuer Geräte kann man viel Energie, Ressourcen und CO2 einsparen. Nützliche Hinweise liefern zum Beispiel Ratgeber wie das „Energiesparbüchle“ des Umweltministeriums Baden-Württemberg oder der Einkaufsratgeber „Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2018/2019“.

Förderung für private Haushalte

Für geringinvestive Maßnahmen, wie dem Kauf neuer LED-Lampen oder abschaltbarer Steckerleisten, erhalten private Haushalte seit Dezember 2018 durch das Klimaschutz-Förderprogramm des GVV finanzielle Unterstützung. Die Förderung von bis zu 100 Euro wird für verschiedene Maßnahmen zur Reduzierung des Stromverbrauchs und zur Vermeidung von Stand-by-Verlusten gewährt. Alle Informationen zum Förderprogramm, ergänzende Hinweise sowie die relevanten Dokumente zum Förderantrag (Formulare) können auf den Homepages der Kommunen abgerufen werden. Bei der Antragsstellung unterstützen die Klimaschutzbeauftragten.
Die Präsentation mit umfangreichen Tipps und Tricks sowie weiterführenden Informationen werden auf den Homepages der Kommunen veröffentlicht. Bei Fragen wenden Sie sich an die Klimaschutzbeauftragten Susanne Lang (06223 804-822) und Nicola Lender (06223 804-821) z.B. per E-Mail.