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Maßnahmen zum Infektionsschutz

Die "AHA+AL-Formel" zum Schutz vor dem Coronavirus im Alltag und im Miteinander

Zwei Figuren halten Abstand

Abstand halten!

  • Zu anderen Personen ist im öffentlichen Raum, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
  • Arbeitsschutz: der Arbeitgeber ist u.a. verpflichtet, die Infektionsgefährdung von Beschäftigten unter Berücksichtigung der Bedingungen am Arbeitsplatz zu minimieren, eine Möglichkeit zur Handdesinfektion oder zum Händewaschen am Arbeitsplatz sicherzustellen, ausreichend Mund-Nasen-Bedeckungen bereitzustellen, und Beschäftigte die zur Risikogruppe gehören besonders zu schützen (siehe  Corona-Verordnung BaWü (753 KB)).
  • Berufliches Umfeld: Sofern möglich sollte von zuhause aus gearbeitet werden. Ist dies nicht möglich, empfiehlt es sich Mahlzeiten alleine (im Büro) einzunehmen. Wer krank ist, sollte zuhause bleiben!
  • ÖPNV nur nutzen, wenn es unvermeidbar ist und mit entsprechender (medizinischer) Mund-Nasen-Bedeckung; stattdessen empfiehlt es sich das Fahrrad oder ein eigenes Auto zu nutzen oder zu Fuß zu gehen.
  • Risikogruppe schützen: es wird empfohlen, den Kontakt zu besonders gefährdeten Menschen nach Möglichkeit zu meiden.

Ausgangsbeschränkungen

Der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder sonstigen Unterkunft ist im Rhein-Neckar-Kreis in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages  nur bei Vorliegen triftiger Gründe gestattet. Die Allgemeinverfügung (310 KB) ist befristet bis 07.03.2021, unabhängig davon wird die Allgemeinverfügung aufgehoben, sobald die Sieben-Tages-Inzidenz von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner bezogen auf den Rhein-Neckar-Kreis an mindestens drei aufeinander folgenden Tagen unterschritten wurde.

Ansammlungen und Veranstaltungen

  • Private Treffen im öffentlichen oder privaten Raum nur noch im Kreis des eigenen Haushalts plus höchstens eine weitere Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört.
    Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 14 Jahre werden nicht mitgezählt.
    -> dies gilt nicht für Ansammlungen, die der Aufrechterhaltung des Arbeits-, Dienst- oder Geschäftsbetriebs, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der sozialen Fürsorge dienen.
    -> sonstige Veranstaltungen sind mit wenigen Ausnahmen (u.a. Gremiensitzungen, Prüfungen) untersagt.
  • Keine Zusammenkünfte und Veranstaltungen im öffentlichen Raum.
    Ausnahmen:
    • Gerichtsverhandlungen.
    • Sitzungen, die der öffentlichen Sicherheit und Ordnung dienen.
    • Betriebsversammlungen.
    • Prüfungen und deren Vorbereitung.
    • Eheschließungen.
    • Veranstaltungen, die der sozialen Fürsorge dienen (z.B. Kinder- und Jugendhilfe).
    • Nominierungs- und Wahlkampfveranstaltungen, sowie dazugehörige Unterschriftensammlungen.
  • Gottesdienste und Beerdigungen sind unter Hygieneauflagen erlaubt.
    • Einhalten der AHA-Regeln über die gesamte Dauer.
    • Kein Gemeindegesang.
    • Zusammenkünfte mit mehr als 10 Teilnehmenden sind spätestens zwei Werktage zuvor gegenüber den Ortspolizeibehörden anzuzeigen. Dies gilt in der Regel nicht für Urnen- und Erdbestattungen sowie Trauerfeiern in Aussegnungshallen.
  • Zusammenkünfte, die der Wahrnehmung des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit nach Artikel 8 des Grundgesetzes zu dienen bestimmt sind, sind zulässig. Dabei müssen die Hygieneanforderungen eingehalten werden. Versammlungen können verboten werden, sofern der Schutz vor Infektionen anderweitig, insbesondere durch Auflagen, nicht erreicht werden kann.
  • Wer eine Veranstaltung abhält, muss Hygieneanforderungen einhalten, ein Hygienekonzept erstellen und eine Datenerhebung durchführen. Es gilt ein Zutritts- und Teilnahmeverbot. Beim Abhalten der Veranstaltung sind die Arbeitsschutzanforderungen einzuhalten.

Hygiene

  • Häufiges und gründliches Händewaschen (ca. 30 Sekunden). Dabei die Hände gut einseifen und sorgfältig abtrocknen.

  • Husten- und Niesetikette beachten! In die Ellenbogenbeuge oder ein Papiertaschentuch (sogleich entsorgen!) niesen und husten.

  • Nicht ins Gesicht fassen! Mund, Nase und Augen sind Einfallstor für Viren.

  • Regelmäßige Oberflächen und Gegenstände reinigen, die häufig von Personen berührt werden.

  • Körperkontakte wie Händeschütteln, Umarmungen, "Busseln" vermeiden.

  • Nichts unnötig anfassen: Im Bus, beim Einkauf etc. unnötigen Kontakt vermeiden.

Alltagsmasken

Jede Person muss grundsätzlich in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Darüber hinaus gilt die Maskenpflicht an allen Orten mit Publikumsverkehr in Innenstädten und Örtlichkeiten in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten.

Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske oder einer Maske mit Standard FFP2

  1. im öffentlichen Personenverkehrs inklusive der Haltestellen und Wartebereiche,
  2. in Einkaufszentren, Groß- und Einzelhandelsgeschäften und auf Märkten,
  3. in Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe und der HeilpraktikerInnen sowie in Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes,
  4. in Arbeits- und Betriebsstätten,
  5. sowie bei religiösen Veranstaltungen.

Verpflichtung zum Tragen einer nicht-medizinischen Alltagsmaske

  1. Innerhalb von Fußgängerbereichen und auf Wegen, soweit dies durch die zuständigen Behörden bestimmt ist,
  2. im Warte- und Zugangsbereich von Einkaufszentren, Ladengeschäften und auf Märkten sowie auf diesen räumlich zugeordneten Parkflächen,
  3. in geschlossenen Räumen, die für die Öffentlichkeit oder für den Publikumsverkehr bestimmt sind,
  4. in Friseur-, Massage-, Kosmetik-, Nagel-, Tattoo- und Piercingstudios und in kosmetischen Fußpflegeeinrichtungen; mit Ausnahme von medizinisch notwendigen Behandlungen, insbesondere Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Podologie und Fußpflege; ebenfalls ausgenommen sind Friseurbetriebe sowie Barbershops, die in die Handwerksrolle eingetragen sind,
  5. an weiterführenden Schulen und sonstigen pädagogischen Einrichtungen (hiervon unberührt bleiben die Regelungen in der CoronaVO Schule (213 KB)) sowie
  6. beim praktischen Fahr-, Boots- oder Flugunterricht sowie bei praktischen Prüfungen.

Seit dem 25.01.2021 besteht die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund- und Nasenschutz in Bussen und Bahnen sowie an den Bushaltestellen und Bahnsteigen.

Es gibt ein Zutritts- und Teilnahmeverbot bei Verstoß gegen die Maskenpflicht.

Keine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung:

  1. für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr,
  2. für Personen, die durch eine ärztliche Bescheinigung glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aus gesundheitlichen oder sonstigen zwingenden Gründen nicht möglich oder nicht zumutbar ist,
  3. in Arbeits- und Betriebsstätten am Platz oder bei Verrichtung der Tätigkeit, sofern ein Abstand von 1,5 Meter zu weiteren Personen sicher eingehalten werden kann; dies gilt nicht, wenn gleichzeitig Publikumsverkehr besteht,
  4. in Praxen und Einrichtungen, sofern die Behandlung, Dienstleistung oder Therapie dies erfordert,
  5. beim Konsum von Lebensmitteln,
  6. bei sportlicher Betätigung in Sportanlagen und Sportstätten,
  7. auf Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Rechtspflege oder der Daseinsfürsorge oder -vorsorge dienen,
  8. in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung für Kinder, pädagogisches Personal und Zusatzkräfte dieser Einrichtungen,
  9. wenn ein anderweitiger mindestens gleichwertiger Schutz für andere Personen gegeben ist,
  10. sofern ein Abstand von 1,5 Meter zu weiteren Personen sicher eingehalten werden kann.

Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App hilft festzustellen, ob man in Kontakt mit einer infizierten Person geraten ist und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.

Lüften

Aerosole sind ein möglicher Übertragungsweg des neuartigen Corona-Virus. Sie verteilen sich insbesondere in geschlossenen Innenräumen schnell im gesamten Raum. Regelmäßiges Lüften durch Stoß- und Querlüften oder über Lüftungstechnik in den Räumen kann das Risiko einer Infektion mit SARS-CoV-2 deutlich reduzieren. Dies beschreibt eine aktuelle Stellungnahme der Kommission Innenraumlufthygiene (IRK) am Umweltbundesamt. Siehe Pressemitteilung des Umweltbundesamtes.

  • Regelmäßige und ausreichende Lüftung von Innenräumen, die dem Aufenthalt von Personen dienen, und
  • regelmäßige Wartung von Lüftungsanlagen.

Weitere Verhaltensempfehlungen