Neuigkeiten - "Ortsfunk"

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Wer am Dienstag, den 19.3.2019, die Grundschule Waldhilsbach betrat, wähnte sich in einer anderen Welt: während man bereits auf dem Schulhof Kinder beobachten konnte, die ihre Geschicklichkeit im Umgang mit einem Rollstuhl maßen, so wurde man in den Klassenräumen von einer Vielfalt an funktionstüchtigen Beinprothesen, Armschienen und Korsetten überrascht. All dies gehörte zum Gepäck der vier Meisterschülerinnen und -schüler der Carl-Bosch-Schule Heidelberg und ihren zwei begleitenden Lehrern, welche die 42 Kinder der Grundschule Waldhilsbach besuchten. Grund für diese Aktion ist eine Anfang April geplante integrative Zirkus-Projektwoche, die zusammen mit der Klasse 2/3 der Stephen-Hawking-Schule Neckargemünd und deren Klassenlehrerin, Frau Geiger, in der GS Waldhilsbach durchgeführt werden soll - ermöglicht durch das Crowdfunding-Programm „Viele schaffen mehr!“ der Volksbank Neckartal. Nach einem Herantasten an die Thematik während der Einführungsphase, in der viele grundlegende Fragen der Kinder von den kompetenten Meisterschülern und deren beiden Lehrern beantwortet wurden, durften die Grundschüler sechs Stationen besuchen und sich selbst als Orthopädiemechaniker erproben: während die einen Schüler die Möglichkeit nutzten, Plattenmaterial mit dem Kantenzieher zu bearbeiten, versuchten sich andere in der Herstellung verschiedener Hilfsmittel aus Silikon. Auch Freddy, die anatomische Puppe, musste orthetisch wie prothetisch versorgt werden, was die Kinder mit Bravour bewältigten. Danach erfuhren sie, wie ein Blauabdruck funktioniert und übten, mit der Lederschere zu schneiden. Ziel war es, die Grundschüler an einem Vormittag für die Thematik Körperbehinderung zu sensibilisieren und ihnen ganz praktisch zu zeigen, wie körperbehinderten Menschen geholfen werden kann. Auch sollten mögliche Berührungsängste zwischen körperlich eingeschränkten und nicht eingeschränkten Kindern präventiv abgebaut werden. Dieser wichtige Aspekt der sozialen Integration wird in unserem Zirkusprojekt weitergeführt werden, in welchem sich jeder nach seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten einbringen kann und darf.

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Mit einem Theaterbesuch und einem besinnlichen Adventsgottesdienst, schloss die Grundschule Waldhilsbach das Jahr 2019 feierlich ab. Unter der Leitung der neuen Pfarrerin Franziska Gnändinger und der Religionslehrkraft Christine Schneider ereignete sich der abschließende Adventsgottesdienst am 20.12.2018 in der Evangelischen Christuskirche in Waldhilsbach. Unter dem Motto „Licht im Advent“ erzählten sie gekonnt die Geschichte des Hirten Simon, der seine vier Laternenlichter verschenkte und damit Licht in das Leben Anderer brachte. So sollte auch den Kindern, die traurig sind oder denen es weniger gut geht das Licht in der Adventszeit leuchten und ihnen den Weg erhellen. Abgerundet wurde dieser Gedanke mit dem Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht“, das ebenfalls nachdenklich stimmte und den Blick auf Probleme in der Welt erweiterte. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst durch den Schulleiter Gerd Obermayer am Klavier. Erfreulich war auch diesmal der Besuch einiger Eltern, die dem Gottesdienst beiwohnten. Ein abschließendes und zudem sehr besonderes Ereignis für die Grundschüler war der Besuch des Theaterstückes „Ronja Räubertochter“ in der vorletzten Schulwoche vor den Weihnachtsferien. Getreu der bekannten Lektüre von Astrid Lindgren verzauberte die Theatergruppe des Stadttheaters Heidelberg die Schüler mit einer humorvollen schauspielerischen Höchstleistung, tollen Kostümen und einer beweglichen Kulisse, von der die Kinder nachdrücklich beeindruckt waren. Den Drittklässler Jonas begeisterten vor allem die Graugnome mit ihren großen Köpfen, während die Viertklässler Friedrich und Marie die lustigen Trolle besonders faszinierten. Abschließend also ein gelungener Ausflug, der den Kindern Traditionsliteratur wieder ein Stück näherbringen konnte und ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die Grundschule Waldhilsbach freut sich auf weitere Ereignisse im neuen Jahr und wünscht allen einen guten Start.

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Um die privaten Hausbesitzer und Gewerbetreibenden in den Kommunen des Gemeindeverwaltungsverbandes bei der energetischen Sanierung ihrer Gebäude zu unterstützen fördern Neckargemünd, Bammental, Gaiberg und Wiesenbach in der Wintersaison 2018/19 die Erstellung von Thermografie-Aufnahmen. Interessierte Hausbesitzer können sich ab sofort entweder telefonisch bei der AVR Energie oder per Bestellformular anmelden. Im Rahmen des Klimaschutz-Förderprogramms werden die Aufnahmen mit 50 Euro bezuschusst. So erhalten Geförderte das Thermografie-Paket für nur 69 Euro. Mit der Abgabe des Bestellformulars – erhältlich in den Bürgerbüros oder auf den Homepages der Kommunen – erfolgt automatisch auch die Beantragung der Förderung. Sollten Hausbesitzer einen anderen Partner wählen, gibt es dort ebenfalls einen Antrag auf Förderung, der zusammen mit der Bestellbestätigung eingereicht werden kann. Die Aufnahmen müssen bei niedrigen Außentemperaturen, also in den Wintermonaten, erstellt werden. Der Anmeldezeitraum bei der AVR ist daher bis zum 31. Januar 2019 befristet, direkt anschließend werden die Thermografie-Aufnahmen dann im Laufe des Februars durchgeführt. Die Termine werden von der AVR direkt mit dem Gebäudeeigentümer vereinbart. Je nach Witterung kann der Aktionszeitraum auch bis Ende Februar verlängert werden. Durch die Aufnahmen werden Schwachstellen in der Gebäudehülle lokalisiert. Die Infrarotbilder zeigen Flächen an denen Wärme entweicht und machen mögliche Durchfeuchtungen, undichte Türen oder Fenster sichtbar. Die Aufnahmen werden den Eigentümern in einem Thermografie-Bericht übergeben, in dem mindestens sechs Außenaufnahmen des Hauses, Erläuterungen der Infrarotbilder, Tipps zur Behebung möglicher Schwachstellen und weitere Hinweise enthalten sind.

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