Neuigkeiten - "Ortsfunk"

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Mit einem Theaterbesuch und einem besinnlichen Adventsgottesdienst, schloss die Grundschule Waldhilsbach das Jahr 2019 feierlich ab. Unter der Leitung der neuen Pfarrerin Franziska Gnändinger und der Religionslehrkraft Christine Schneider ereignete sich der abschließende Adventsgottesdienst am 20.12.2018 in der Evangelischen Christuskirche in Waldhilsbach. Unter dem Motto „Licht im Advent“ erzählten sie gekonnt die Geschichte des Hirten Simon, der seine vier Laternenlichter verschenkte und damit Licht in das Leben Anderer brachte. So sollte auch den Kindern, die traurig sind oder denen es weniger gut geht das Licht in der Adventszeit leuchten und ihnen den Weg erhellen. Abgerundet wurde dieser Gedanke mit dem Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht“, das ebenfalls nachdenklich stimmte und den Blick auf Probleme in der Welt erweiterte. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst durch den Schulleiter Gerd Obermayer am Klavier. Erfreulich war auch diesmal der Besuch einiger Eltern, die dem Gottesdienst beiwohnten. Ein abschließendes und zudem sehr besonderes Ereignis für die Grundschüler war der Besuch des Theaterstückes „Ronja Räubertochter“ in der vorletzten Schulwoche vor den Weihnachtsferien. Getreu der bekannten Lektüre von Astrid Lindgren verzauberte die Theatergruppe des Stadttheaters Heidelberg die Schüler mit einer humorvollen schauspielerischen Höchstleistung, tollen Kostümen und einer beweglichen Kulisse, von der die Kinder nachdrücklich beeindruckt waren. Den Drittklässler Jonas begeisterten vor allem die Graugnome mit ihren großen Köpfen, während die Viertklässler Friedrich und Marie die lustigen Trolle besonders faszinierten. Abschließend also ein gelungener Ausflug, der den Kindern Traditionsliteratur wieder ein Stück näherbringen konnte und ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die Grundschule Waldhilsbach freut sich auf weitere Ereignisse im neuen Jahr und wünscht allen einen guten Start.

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Um die privaten Hausbesitzer und Gewerbetreibenden in den Kommunen des Gemeindeverwaltungsverbandes bei der energetischen Sanierung ihrer Gebäude zu unterstützen fördern Neckargemünd, Bammental, Gaiberg und Wiesenbach in der Wintersaison 2018/19 die Erstellung von Thermografie-Aufnahmen. Interessierte Hausbesitzer können sich ab sofort entweder telefonisch bei der AVR Energie oder per Bestellformular anmelden. Im Rahmen des Klimaschutz-Förderprogramms werden die Aufnahmen mit 50 Euro bezuschusst. So erhalten Geförderte das Thermografie-Paket für nur 69 Euro. Mit der Abgabe des Bestellformulars – erhältlich in den Bürgerbüros oder auf den Homepages der Kommunen – erfolgt automatisch auch die Beantragung der Förderung. Sollten Hausbesitzer einen anderen Partner wählen, gibt es dort ebenfalls einen Antrag auf Förderung, der zusammen mit der Bestellbestätigung eingereicht werden kann. Die Aufnahmen müssen bei niedrigen Außentemperaturen, also in den Wintermonaten, erstellt werden. Der Anmeldezeitraum bei der AVR ist daher bis zum 31. Januar 2019 befristet, direkt anschließend werden die Thermografie-Aufnahmen dann im Laufe des Februars durchgeführt. Die Termine werden von der AVR direkt mit dem Gebäudeeigentümer vereinbart. Je nach Witterung kann der Aktionszeitraum auch bis Ende Februar verlängert werden. Durch die Aufnahmen werden Schwachstellen in der Gebäudehülle lokalisiert. Die Infrarotbilder zeigen Flächen an denen Wärme entweicht und machen mögliche Durchfeuchtungen, undichte Türen oder Fenster sichtbar. Die Aufnahmen werden den Eigentümern in einem Thermografie-Bericht übergeben, in dem mindestens sechs Außenaufnahmen des Hauses, Erläuterungen der Infrarotbilder, Tipps zur Behebung möglicher Schwachstellen und weitere Hinweise enthalten sind.

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Als Karin Heimer im September 1975 die Leitung des neu erbauten Kindergartens in der Heidelberger Straße übernahm, war sie gerade mal 20 Jahre alt. Sie hat das Bild des Kindergartens und die Welt von bis zu 1.000 Kindern in den letzten vier Jahrzehnten geprägt wie kein anderer. Zur formellen Entlassung in den Ruhestand lud Bürgermeister Frank Volk sie und ihren Ehemann zu einer kleinen Feierstunde ins Rathaus Neckargemünd. „Tausend Kinder, das ist ja quasi einmal Waldhilsbach!“ merkte Ortsvorsteherin Anne von Reumont nicht ganz überrascht an, so waren schließlich auch ihre beiden Kinder bei Frau Heimer gut aufgehoben. Die Eigenverantwortung der Kinder und damit ihr selbstständiger Umgang mit allen Lebenslagen der Gesellschaft stärken, das hatte sich Karin Heimer auf die Fahne geschrieben. Die Kinder sollten miteinander und voneinander lernen, Kreativität leben und mit Freude in Sprache und Motorik gefördert werden. Schon vor zwanzig Jahren gab es am Waldhilsbacher Kindergarten Naturtage, die zu Waldtagen und Waldwochen und schließlich einer Waldgruppe wurden. 1991 führte Karin Heimer in ihrem Kindergarten verlängerte Öffnungszeiten ein, mit der Jahrtausendwende die Kernzeitbetreuung der Schulkinder und schließlich die Aufnahme der unter Dreijährigen. Generationen von Kindern hat Karin Heimer miterzogen und auf das Leben vorbereitet, sie aber auch in die dörfliche Gemeinschaft hineinwachsen lassen. Dabei ist sie selbst erst durch die Stelle der Kindergartenleiterin nach Waldhilsbach gekommen. Jetzt ist sie dort tief verwurzelt. „Meine beiden Schwiegersöhne waren meine ersten Kindergartenkinder!“ erzählt die energiegeladene Leiterin fröhlich und fügt hinzu, „in Waldhilsbach ist man als Familie am besten aufgehoben!“ Ruhig wird es im Ruhestand erstmal nicht. Neben diversen Reisen und dem Verkauf von Antiquitäten freut sie sich auf viel Zeit mit ihrer großen, bunten Familie.

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