Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes „Neckarsteinacher Straße 12“ im beschleunigten Verfahren nach § 13 a i.V.m. § 2 Absatz 1 BauGB als Bebauungsplan der Innentwicklung: Öffentliche Auslegung

Der Gemeinderat der Stadt Neckargemünd hatte am 25. September 2018 in öffentlicher Sitzung beschlossen, für den Bereich Neckarsteinacher Straße 12, Flurstück Nr. 3271 mit einer Fläche von rund 0,33 ha, den oben genannten Plan aufzustellen. Der Entwurf des Bebauungsplanes und der zusammen mit ihm aufgestellten örtlichen Bauvorschriften wurde in öffentlicher Sitzung am 20. November 2018 vom Gemeinderat gebilligt und beschlossen, die Unterlagen nach § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich auszulegen.
Für den räumlichen Geltungsbereich des Bebauungsplanes ist der Lageplan vom 25.09.2018 maßgebend.

Der Entwurf des Bebauungsplanes wird mit Begründung und örtlichen Bauvorschriften von Montag 07. Januar 2019 bis einschließlich Freitag 08. Februar 2019 während der üblichen Dienststunden im Rathaus Neckargemünd, Bahnhofstraße 54, Aushangbrett im Gang des Stadtbauamtes / Fachbereich 6, öffentlich ausgelegt. Parallel dazu wird eine Beteiligung der Behörden und der Träger öffentlicher Belange durchgeführt.

Es sind folgende Arten umweltbezogener Informationen verfügbar:
Umwelt
• Abwägung der Belange von Naturschutz und Landschaftspflege (nach § 1a BauGB)
Informationen zu der Betroffenheit von Schutzgütern Boden, Pflanzen und Biotope, Klima und Luft, Mensch, Wasser, Landschaft, Kultur- und Sachgüter, Flora und Fauna.
• spezielle artenschutzrechtliche Prüfung – Gutachten Büro BIOPLAN, Heidelberg
Informationen zum Vorkommen von Vögel (besondere Berücksichtigung der Mehlschwalbe und des Mauerseglers), Zauneidechse, Fledermäuse im Plangebiet. Verbotstatbestände nach § 44 BNatSchG (Bundesnaturschutzgesetz) werden durch die festgesetzten Maßnahmen im Bebauungsplan vermieden.
• Geräuschimmissionsprognose – Gutachten Büro rw bauphysik, Schwäbisch Hall
Darstellung der einwirkenden Schallimmissionen der Umgebung auf das Plangebiet (Sportanlagengeräusche, Gewerbegeräusche, Verkehrsgeräusche). Festlegung von aktiven und passiven Schallschutzmaßnahmen für die geplante Bebauung zum Schutz vor schädlichen Geräuschimmissionen.

Während der Auslegungsfrist können schriftlich oder mündlich zur Niederschrift Stellungnahmen bei der Stadt Neckargemünd abgegeben werden. Da das Ergebnis der Behandlung der Stellungnahmen mitgeteilt wird, ist die Angabe der Anschrift des Verfassers zweckmäßig.
Es wird darauf hingewiesen, dass nicht während der Auslegungsfrist abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können.
Zusätzlich können die Unterlagen ab Beginn der Frist auch online hier an dieser Stelle eingesehen werden.
Sofern in den Festsetzungen eines Planes Bezug auf nicht öffentlich zugängliche technische Regelwerke (z.B. DIN-Normen) genommen wird, können diese bei der Stadtverwaltung eingesehen werden.

Neckargemünd, den 26. November 2018
Frank Volk, Bürgermeister

Anlagen

  1. Zeichnerischer Teil (223 KiB)
  2. Textliche Festsetzungen und örtliche Bauvorschriften (899 KiB)
  3. Begründung (3,3 MiB)
  4. Vorhaben- und Erschließungsplanung
    4.1 Lageplan (1,1 MiB)
    4.2 Grundrisse (66 MiB)
    4.3 Ansichten (5,8 MiB)
    4.4 Schnitte (1,9 MiB)
    4.5 Entwässerung (2,2 MiB)
    4.6 Gartengestaltung (8,8 MiB)
  5. Gutachten und Hinweis zu DIN-Normen
    5.1 Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (3,3 MiB) (saP) vom 24.09.2018
    5.2 Geräuschimmissionsprognose (3,7 MiB) vom 02.11.2018
    5.3 verwendete DIN-Normen (497 KiB)