Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis informiert

Kreisforstamt ruft Waldbesitzer zur ständigen Borkenkäferkontrolle auf

Forstrevierleiter Rüdiger Dehn kennzeichnet zu fällende Bäume mit einem roten „K“. (Quelle: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis)

Die Forstbediensteten des Rhein-Neckar-Kreises erwarten für die Fichtenwälder im Landkreis aufgrund der aktuell sehr hohen Zahl an überwinterten Borkenkäfern ein besonders problematisches Jahr. Privatwaldbesitzende sind deshalb aufgerufen, den eigenen Wald ständig zu kontrollieren und bei einem Befall schnell zu reagieren. Dies sei nicht nur im eigenen Interesse dringend geboten, sondern auch im Hinblick auf die Gefahr, die für angrenzende Waldnachbarn ausgeht, teilt das Kreisforstamt mit.
Nach den Bestimmungen des Landeswaldgesetzes sind Waldbesitzer dazu verpflichtet, zur Abwehr von Waldschäden durch tierische Forstschädlinge, insbesondere durch die Ausbreitung von Fichtenborkenkäfern, gefährdete Fichtenbestände auf Käferbefall zu kontrollieren sowie den Einschlag und die Entseuchung aller befallenen Stämme zu veranlassen. Die Maßnahmen müssen bis spätestens zum 5. Mai 2019 durchgeführt werden. Außerdem muss bis einschließlich 31. März 2020 eine regelmäßige Kontrolle auf Neubefall und ggf. eine sofortige Entseuchung erfolgen.
Der Hinweis mit den einzelnen Maßnahmen zur Borkenkäferbekämpfung kann auf der Homepage des Rhein-Neckar-Kreises unter www.rhein-neckar-kreis.de/bekanntmachungen abgerufen werden.
Für weitere Fragen steht das Kreisforstamt unter Tel. 06223 866 536-7600 oder per E-Mail zur Verfügung.