Große Resonanz bei der Besichtigung der Container-Wohnanlage in der Güterbahnhofstraße

Der "Tag der offenen Tür" am 27. Februar  in der neuen Container-Wohnanlage in der Güterbahnhofstraße wurde von der Bürgerschaft Neckargemünds rege genutzt. Bevor die Anlage ab der kommenden Woche nach und nach mit Geflüchteten belegt wird, ermöglichte Bürgermeister Frank Volk, unterstützt von Fachleuten der Stadtverwaltung, eine Besichtigung der Anlage.

"Offenheit und Transparenz sind für mich die besten Methoden, um mit der großen Herausforderung umzugehen, die die Integration von Geflüchteten aus aller Welt an uns stellt", erklärte Bürgermeister Frank Volk. So gaben er und die Mitarbeiter des Ordnungsamtes und des Immobilienmanagements gerne Auskunft über die vielen Fragen, die ihnen von den Bürgerinnen und Bürgern gestellt wurden.

Und die Besucher nahmen die Gelegenheit  wahr, die Familien- und Doppelzimmer, die Gemeinschafts- und Sanitärräume in Augenschein zu nehmen und die Ausstattung zu begutachten. "Es wirkt gar nicht wie im Container", stellten viele erstaunt fest, "sondern wie in einer normalen Wohnung". Zwar ist das Platzangebot nicht groß, auch die Möblierung zweckmäßig, aber nicht luxuriös, aber alles wirkt blitzeblank, frisch und neu. "Das Raumangebot und die Ausstattung entsprechen den gesetzlichen Vorgaben" erklärt Ordnungsamtsleiter Mario Horvath, und informiert über das mehrstufige Verfahren zur Integration, das in Neckargemünd angewandt wird. "Wer uns neu zugewiesen wird, zieht erst einmal in die Walkmühle ein. Bei entsprechender Bewährung und positiver Zukunftsperspektive, etwa wenn ein Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis bestehen, winkt dann möglicherweise ein Umzug in die Anlage in der Güterbahnhofstraße, die mitten in der Stadt liegt und mit dem ÖPNV bestens erschlossen ist".