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„Maskenverweigerer“ planen Protestaktion auf Schulwegen: Stadt Neckargemünd reagiert

(Stadt Ngd) Über einen Medienbericht hat die Stadtverwaltung Kenntnis davon erhalten, dass Aktivisten der Bewegung „Querdenken 711“ beabsichtigen, im Rahmen einer Aktion zur Unterwanderung der Maskenpflicht voraussichtlich am 09.11.2020 bundesweit Kinder auf dem Schulweg anzusprechen. Dem Bericht zufolge wollen sie spezielle Alltagsmasken mit Werbebotschaft für die Gruppierung an Schüler verteilen und auf die „potenziellen Gefahren einer Schädigung durch Schutzmasken“ hinweisen. „Für mich als Bürgermeister ist eine Ansprache von Kindern durch Fremde auf dem Schulweg, noch dazu zum Zweck, diese für ihre politischen Interessen einzuspannen, absolut inakzeptabel“ schimpft Bürgermeister Frank Volk. „Mund-Nasen-Bedeckungen sind ein wesentlicher Bestandteil zur Eindämmung des Coronavirus. Wir wissen, dass das kollektive Tragen von Alltagsmasken das Infektionsgeschehen deutlich einschränken kann, nicht zuletzt aufgrund Erfahrungen unserer Nachbarländer.“

Die Stadtverwaltung hat daher die Schulrektoren und Eltern der Neckargemünder Schüler von der Aktion informiert. Zusätzlich werden am kommenden Montag Mitarbeiter des Ordnungsamtes und des Polizeivollzugsdienstes rund um die Neckargemünder Schulen präsent sein und versuchen einzuschreiten, wenn Schülerinnen und Schüler entsprechend angesprochen werden.

Ob das Datum „9. November“ wegen seines historischen Beiklanges bewusst für die Aktion ausgewählt wurde, darüber sagt der Medienbericht nichts – auffällig ist es aber schon.

(Erstellt am 05. November 2020)