Energiesparen durch geringinvestive Maßnahmen

Bildnachweis: KEA

Wer wird gefördert?

  • Private Haushalte
  • Betriebe, Unternehmen und sonstige Organisationen
  • öffentliche, gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Kindertagesstätten und Schulen (nicht umfasst Volkshochschulen) bzw. deren Träger;
  • kulturelle Einrichtungen in privater oder gemeinnütziger Trägerschaft;
  • Werkstätten für behinderte Menschen bzw. deren Träger;
  • örtliche Vereine mit Gemeinnützigkeitsstatus, die im Vereinsregister eingetragen sind

Was wird gefördert?

Gefördert werden beispielsweise die in der folgenden Auflistung genannten geringinvestiven Klimaschutzmaßnahmen (nicht abschließend):
a. Stromsparmaßnahmen
Gefördert wird die Umstellung auf LED-Beleuchtung. Es wird nur der Ersatz bestehender Lampen gefördert. Die Anschaffung von Bewegungsmeldern ist in Kombination mit der LED-Umstellung ebenfalls förderfähig. Zur Minderung von Standby-Verlusten wird beispielsweise die Anschaffung von Verbrauchszählern, Schaltzeituhren, Steckdosenleisten mit Schalter, funkgesteuerte Steckdosen oder Steckerleisten mit Ein-/Abschaltautomatik gefördert.
b. Reduzierung Wärmebedarf
Gefördert wird beispielsweise die Anbringung von Isolierung an Heizungs- und Warmwasserrohren, die Dämmung von Heizkörpernischen, die Anschaffung elektrischer, programmierbarer Thermostatventile oder die Abdichtung von Fenster und Türen.
c. Reduzierung Wasserverbrauch
Gefördert werden Maßnahmen zur Reduzierung des Wasserverbrauchs, beispielsweise durch Anschaffung von Wasserspar-Duschköpfen, Spar-Armaturen, Durchflussbegrenzern oder die Nachrüstung von Toiletten mit Spülstopp-Taste.

Wie hoch ist die Förderung?

Für die Maßnahmen wird ein Zuschuss in Höhe von 30 Prozent zu den Bruttokosten gewährt. Die Zuwendung muss mindestens 10 Euro betragen, jedoch höchstens 100 Euro. Mehrere Maßnahmen können in einem Antrag zusammengefasst werden.
Bei vorheriger Inanspruchnahme einer Energieberatung erhalten die Antragssteller eine Förderung in Höhe von 50 Prozent, jedoch maximal 300 Euro.

Antragsverfahren

Die Anträge auf Förderung (Formular 1) sind nach Durchführung der Maßnahmen zusammen mit den Rechnungskopien und dem Formular 4 einzureichen, spätestens drei Monate nach Umsetzung der Maßnahmen.
Anträge können ganzjährig bis zum 31.12.2019 gestellt werden.

Wo müssen die Anträge eingereicht werden?

Gemeindeverwaltungsverband Neckargemünd
Klimaschutzmanagement
Bahnhofstraße 54
69151 Neckargemünd
Tel.: +49 6223 804-821/-822
Fax +49 6223 804-9899
Per E-Mail

Anträge auf Zuwendung können ausschließlich schriftlich eingereicht werden. Es werden ausschließlich Anträge angenommen die vollständig und widerspruchsfrei sind. Erfüllen Anträge diese Anforderungen nicht werden diese zurückgestellt, bis der Antragssteller diese erfolgreich nachgebessert hat. Förderungen werden nur gewährt, wenn die Mittel im jeweiligen Förderschwerpunkt noch zur Verfügung stehen.