Bewusst regional einkaufen auf dem Neckargemünder Wochenmarkt

Jedem Anfang liegt ein Zauber inne, auch schon den kleinen, alltäglichen Anfängen. Das weiß, wer schon mal ganz früh, als allererster Besucher auf den Neckargemünder Wochen-markt gegangen ist. Wenn erste Sonnenstrahlen die malerischen Fachwerkhäuser rund um den historischen Neckargemünder Marktplatz erstrahlen lassen und die Luft noch taufrisch ist, als versuche sie mit dem frischen Biogemüse in Konkurrenz zu treten, das gerade in die Auslage des Standes vom Heinrich-Hof gelegt wird.

Der Wochenmarkt ist eine wichtige Einkaufsmöglichkeit für Neckargemünder, insbesondere für die Altstadtbewohner, die sich über das Angebot frischer saisonaler Lebensmittel aus regionaler Produktion direkt vor der Haustür freuen. Da gibt es neben diversen Wurst- und Fleischwaren vom Weilerhöfer Bauernladen oder vom Pfälzer Rudy Bonne, der noch selbst schlachtet, Frischfisch bei Gochts Fisch und geräucherte Forellen und Lachse am Stand von Karl-Hans Nagy. Auch an Käse, Brot und Eiern fehlt es nicht, die zum Beispiel André Kruppa in seinem „Rollenden Bauernmarkt“  bereithält. Wer etwas über den Kurpfälzer Tellerrand blicken möchte, findet griechische Köstlichkeiten am Stand von Vassilios Evlampidis und Tiroler Spezialitäten bei Ulrike Beckhaus. Seit Ende Oktober ergänzt der Stand „Odenwälder Wildgenuss“ der Familie Lippmann den Mittwochsmarkt mit frischem Fleisch und diversen Wildwurstwaren.

Nicht nur Leckeres, auch Leben bringt der Wochenmarkt in die Neckargemünder Altstadt. So wird der Marktplatz jeden Mittwoch und Samstag zum Treffpunkt für Begegnungen und zum Austausch. Wenn dann an Sommersamstagen vom Oberen Marktplatz noch Musikensembles zur „Marktmusik“ aufspielen, wird das Einkaufen wirklich zum Erlebnis!

Direkt vom zentralen Marktplatz aus kann dann noch weiter gebummelt werden. Die vielen zum Großteil noch inhabergeführten Geschäfte und Lädchen Neckargemünds sind fußläufig erreichbar.

Und zum Abschluss gibt es einen Kaffee, ein spätes Frühstück oder auch ein Stück Kuchen in den bezaubernden Cafés am und um den Marktplatz. Haben Sie zum Beispiel schon das Café Floral von Sonja Ruhland entdeckt? Oder das Café m&e im Pflughof? Neben viel Tradition ist immer noch Raum für Neues. So soll im kommenden Jahr an jedem 1. Mittwoch des Monats der Markt in den Nachmittag hinein verlängert werden, damit auch Personen in den Genuss des Marktes kommen, die zu den gängigen Marktzeiten arbeiten oder anderweitig beschäftigt sind. Zudem sollen bald auch Essensangebote für die Mittagspause oder zur Mitnahme zum Essen daheim angeboten werden.

Marktzeiten: mittwochs und samstags, im Sommer 7-13 Uhr, im Winter 8-13 Uhr Neben den Parkmöglichkeiten entlang der Hauptstraße sind auch das Pflughof Parkhaus und der Waltscher Platz nur wenige Gehminuten entfernt.