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Seit über zwanzig Jahren gehört der Schüleraustausch zwischen dem Vítězslav Novak Gymnasium in Jindřichův Hradec und dem Max-Born-Gymnasium in Neckargemünd als einer der Hauptpfeiler zum festen Bestandteil der Städtepartnerschaft. Und ebenso lange wird er auf der Seite der tschechischen Freunde von Rektor Miloslav Vokáč unterstützt. Vokáč, der in diesem Jahr pensioniert wird, ist ein großer Freund und Unterstützer der Städtepartnerschaft und hat den Schüleraustausch vergangene Woche zum letzten Mal begleitet. Die Schüler im Alter zwischen 13 und 17 Jahren nehmen in Neckargemünd unter anderem am Tag der offenen Tür des Gymnasiums teil. Auch Ausflüge stehen auf dem Plan: Neben dem Heidelberger Schloss und dem Speyerer Dom besichtigen sie auch die Frankfurter City und das Senckenberg-Museum. Am Donnerstag, den 15. März, empfing Bürgermeisterstellvertreter Jürgen Rehberger die 23-köpfige Schülergruppe mit ihren Lehrern im Rathaus. „Herrn Vokáčs Einsatz für den Schüleraustausch und damit verbunden für die Städtepartnerschaft schätzen die Neckargemünderinnen und Neckargemünder sehr. Wir sind sehr froh darüber, dass er sich sehr stark für die Fortführung des Austauschs einsetzt. Auch das Engagement unserer hiesigen Lehrer wissen wir sehr zu schätzen.“ Es sei für Europa sehr wichtig, dass junge Menschen solche freundschaftlichen Erfahrungen mit Jugendlichen aus dem Nachbarland sammeln könnten. Nach einem Wochenende in der Gastfamilie ging es am Sonntag für die Schüler wieder nach Hause.

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Vergangene Woche besiegelte die Stadt Neckargemünd für 20 Jahre eine neue Partnerschaft mit den Stadtwerken Neckargemünd im Bereich des Stromnetzes. Die Stadt ist zu 45,04 % an dem lokalen Energieversorger beteiligt. Die Vergabe der Konzession hatte der Gemeinderat in öffentlicher Sitzung bereits am 30. Januar 2018 einstimmig beschlossen. Mit der Vertragsunterzeichnung fand nun der offizielle Start der Zusammenarbeit statt. „Wir freuen uns, dass wir das Vergabeverfahren mit einer guten Lösung für die Zukunft unserer Stromversorgung abschließen konnten und das Stromnetz nun wieder in kommunaler Hand ist“, erklärte Bürgermeister Frank Volk bei dem Treffen. Die Konzession für das Stromnetz hatte zuvor der Energieversorger Süwag inne. Das regionale Unternehmen und die lokalen Stadtwerke Neckargemünd, zu den übrigen 54,96 % im Besitz der Stadtwerke Heidelberg, haben sich nun über einen reibungsfreien Übergang des Stromnetzes Neckargemünd verständigt und eine gemeinsame Lösung erarbeitet: Die Süwag wird sich für einen Zeitraum von zunächst zehn Jahren mit 49,9 % an der Stromnetzgesellschaft Neckargemünd, einer bislang 100-prozentigen Gesellschaft der Stadtwerke Neckargemünd, beteiligen. Der Besitzanteil der Süwag kann in diesem Zeitraum sukzessive zurückgeführt werden. Während dieser Übergangsphase bleibt genügend Zeit, die Netzentflechtung zwischen dem Neckargemünder Stromnetz und dem vorgelagerten Netz der Süwag an den Übergabestellen sicherzustellen. Die kaufmännische Betriebsführung der Stromnetz Neckargemünd wird während dieser zehn Jahre die Süwag Energie AG übernehmen. Netzbetreiber des Stromnetzes bleibt wie bisher die Syna GmbH, eine Tochtergesellschaft der Süwag. Danach übernehmen die Stadtwerke Neckargemünd diese Aufgabe. „Wir freuen uns, dass wir so schnell zu einer einvernehmlichen Lösung kommen konnten und somit Zeit gewonnen haben, um den Übergang auf einem hohen technischen Qualitätsniveau sicherstellen zu können“, sagte Gerhard Barth, kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke Neckargemünd. „Das sind beste Voraussetzungen für eine gute Zusammenarbeit im Dienste aller Neckargemünder.“ Im Gegenzug für die Stromkonzession erhält die Kommune eine jährliche Konzessionsabgabe. Beim Strom wird sie nach der gelieferten Strommenge berechnet. „Neckargemünd erhält jährlich rund 340.000 Euro von den Stadtwerken Neckargemünd“, berichtet Gerhard Barth. „Zudem werden wir nun langfristig in die Neckargemünder Netzinfrastruktur investieren, um damit die Versorgungsicherheit unserer Bürger weiter zu stabilisieren. Das Stromnetz in Neckargemünd hat eine Länge von 225 km und versorgt über 4.000 Netzanschlüsse rund 8.100 Haushalte mit Strom. Jährlich werden etwa 35 Mio. kWh Strom durch das Netz geleitet.

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Die Stadtwerke Heidelberg haben heute der Stadt Neckargemünd einen Scheck für die Umsetzung ihrer Klimaschutzziele übergeben. Die Mittel stammen aus einem Klimafonds, der sich über das Ökostrom-Produkt des Energieversorgers finanziert. Die Stadt investiert den Betrag in Fahrradboxen am Altstadt-Bahnhof. Für jeden Neukunden des Tarifs neckartal KLIMA fix zahlen die Stadtwerke Heidelberg als Vertriebspartner der Stadtwerke Neckargemünd 15 € in einen Klimafonds ein, und für Kunden, die ihren Vertrag verlängern, noch einmal weitere 5 €. Die Verbraucher beziehen mit dem Produkt hochwertigen Ökostrom, der mit dem ok-Power-Label zertifiziert ist. Das Geld fließt in einen Klimafonds, der für Klimaschutz-Maßnahmen der Stadt Neckargemünd eingesetzt wird. „Mit unserem Produkt neckartal KLIMA bieten wir den Bürgern in Neckargemünd die Möglichkeit, sich ganz konkret für den Klimaschutz in ihrer Stadt zu engagieren“, sagte Katharina Schimek-Hefft, Abteilungsleiterin Marketing und Kundenmanagement bei den Stadtwerken Heidelberg Energie. So haben fast 400 Bürgerinnen und Bürger aus Neckargemünd mit ihrer Produktwahl einen Beitrag dazu geleistet, dass die Stadtwerke Heidelberg Energie nun einen Scheck in Höhe von 2.500 € an die Stadt Neckargemünd überreichen konnten. „Die Stadt Neckargemünd wird den Betrag einsetzen, um zwei Radboxen am Altstadt-Bahnhof aufzustellen“, berichtet der Neckargemünder Bürgermeister Frank Volk. Die Stadtwerke Neckargemünd werden eine weitere Radbox ergänzen. „Wir freuen uns, wenn wir durch die sicheren, wettergeschützten Abstellplätze den kombinierten Rad- und Bahnverkehr unterstützen können. Denn der Verkehr ist einer der der wichtigen Ansatzpunkte im Klimaschutz“, sagte Nicola Lender, Klimaschutzbeauftragte von Neckargemünd. Die Stadtwerke Heidelberg Energie überreichen regelmäßig Mittel aus dem Klimafonds an die Stadt Neckargemünd. Zuletzt wurde 2016 die E-Ladesäule im Parkhaus Pflughof anteilig davon finanziert. Den Rest steuerten auch hier die Stadtwerke Neckargemünd bei. (Pressemeldung der Stadtwerke Heidelberg)

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Ist es Ihnen auch schon so gegangen – manchmal wünscht man sich einen „Navi“, der einen durch komplizierte Amtsvorgänge lotst, oder einen Mittler, der sich schwieriger Sachverhalte oder verfahrener Situationen annimmt. Diese Funktion nimmt ab sofort Petra Polte, Fachbereichsleiterin der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Gremien bei der Stadtverwaltung Neckargemünd wahr. Die 53-jährige Diplom-Verwaltungswirtin will genau hinhören, prüfen, beraten und unterstützen: „Ich arbeite seit 28 Jahren bei der Stadt Neckargemünd, und verfüge über langjährige Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit, in der Arbeit mit dem Gemeinderat und sämtlichen Fachbereichen der Stadtverwaltung. So sehe ich mich als Mittlerin zwischen unseren Bürgerinnen und Bürgern und der Stadtverwaltung. Ich kümmere mich um Ihre Anliegen, Ideen und Beschwerden, schaue, was machbar ist, und suche eine einvernehmliche Lösung.“ Die Einführung eines „Kümmerers“ hatte sich Bürgermeister Frank Volk schon seit Beginn seiner Amtszeit vorgenommen: „Die Zeit der Amtsstuben ist vorbei. Als moderner Dienstleister setzen wir auf Transparenz und einen verstärkten Dialog mit unseren Bürgern. Dazu gehört auch, dass es einen zentralen Ansprechpartner gibt – gerade dann, wenn man nicht genau weiß, an wen man sich wenden soll, sich missverstanden fühlt oder wenn es um komplizierte Fälle geht, bei denen man Vermittlung oder Informationen braucht.“ Ein „Kümmerer“ kann auch bei schwierigen Sachverhalten rechtliche Zusammenhänge erklären, ggf. bei anderen Behörden nachfragen und auf individuelle Anregungen und Probleme eingehen. Petra Polte können Sie persönlich in ihrem Büro im Rathaus in der Bahnhofstr. 54 erreichen, Zi. 224 im 1. OG, telefonisch unter der Tel.-Nr. 804-101 oder per E-Mail . Eine vorherige Terminvereinbarung ist ratsam.

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Bereits zum dritten Mal heißt es in den Elsenzgemeinden „Licht aus!“, um ein Zeichen zu setzen: Gegen den Klimawandel, für den Artenschutz und für den Schutz der Biologischen Vielfalt auf unserer Erde. Bei der weltweiten Aktion des WWF am 24. März werden in der Zeit von 20:30 bis 21:30 Uhr rund um den Globus bereits zum 12. Mal Millionen von Menschen, tausende Städte, Gemeinden und Unternehmen für eine Stunde das Licht ausschalten. Unter den mehr als 300 deutschen Kommunen werden auch in diesem Jahr wieder Bammental, Gaiberg, Neckargemünd und Wiesenbach sein. Mit der gemeinsamen Abschaltung der Straßenbeleuchtung soll ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz gesetzt werden. Die Earth Hour ist nicht als Einsparmaßnahme gedacht, sondern soll zeigen, dass jeder seinen Teil zum Klimaschutz beitragen kann und muss. Die Abschaltung der Straßenbeleuchtung erfolgt über die Netzleitstelle der Syna GmbH in der Zeit von 20:30 bis 21:30 Uhr. Wir bitten in dieser Zeit von Störmeldungen an die Syna abzusehen. Private Haushalte sind von der Abschaltung nicht betroffen. Wir bitten alle Autofahrer in dieser Zeit um erhöhte Aufmerksamkeit. Zusätzlich zur Abschaltung der Straßenbeleuchtung und der Außenbeleuchtung an öffentlichen Gebäuden werden in den Kommunen des Gemeindeverwaltungsverband Neckargemünd weitere Aktionen stattfinden. In der Arche in Neckargemünd kann ab 19:30 Uhr die Ausstellung „Glänzende Aussichten – Karikaturen zu Klima, Konsum und anderen Katastrophen“ letztmalig besichtigt werden. Die Schau wird seit 3.März im Foyer des evangelischen Gemeindehaus Im Spitzerfeld 42- ausgestellt und ist donnerstags von 14:30 bis 18:00 Uhr und sonntags von 15:00 bis 17:00 Uhr frei zugänglich. Am 24. März wird dort als Abschluss der Ausstellung ab 20:30 Uhr eine Buchlesung mit Bürgermeister Frank Volk und Thordis Taag, der Vorsitzenden des Gewerbeverein Neckargemünd, stattfinden. Dass man auch ohne Strom musizieren kann, wird die Alternative-Rock Band „Jon Doe“ aus Neckargemünd im Alten E-Werk beweisen. Für die Earth Hour spielen Sie akustisch und in kleinerer Besetzung bekannte und neue Lieder aus ihrem Repertoire und vielleicht auch das ein oder andere Cover. Einlass ist ab 20:00 Uhr, der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten. In Wiesenbach wird die BUND Ortsgruppe ab 19:00 Uhr eine Wanderung für Familien mit Kindern anbieten. In der Bücherei in Gaiberg werden unter dem Motto „Gaiberg liest“ verschiedene Bücher vorgestellt. Ausführliche Informationen finden Sie zeitnah in der Lokalpresse und auf der Homepage Ihrer Kommune. Auch Sie können sich an der Earth Hour beteiligen! Schalten Sie für eine Stunde in Ihrer Wohnung die Beleuchtung ab. Unter www.earthour.wwf.de finden Sie weitere Informationen und Ideen, wie Sie sich beteiligen können.

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Am Sonntag, den 25. März 2018, startet die neue Saison auf der Burg Dilsberg. Burgpächter Armin Erles freut sich ab 11.00 Uhr über die ersten Besucherinnen und Besucher, auf die eine kleine Überraschung wartet. Die im 12. Jahrhundert angelegte Burg wurde im Jahr 1208 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Nachdem sie im 14. Jahrhundert in das Eigentum der Kurpfalz fiel, wurden die Bewohner der Weiler Rainbach und Reitenberg zur Aufgabe ihrer Behausungen genötigt. Mit Steuerprivilegien ausgestattet zogen sie auf den Dilsberg und erweiterten die Burganlage mit ihren Wohnungen, die sie dem Heidelberger Hof bei Bedarf als Flucht- und Jagddomizil öffnen mussten. Im 30-jährigen Krieg zählte sie zu den heiß umkämpften Festungsanlagen, wurde vom Feldherrn Tilly 1622 besetzt und von den Schweden 1633 zurückerobert, aber allen Kriegswirren zum Trotz blieb die Festung unzerstört, ebenso im pfälzischen Erbfolgekrieg, als der Zerstörer der Pfalz, der französische Mélac mit seinen Truppen innerhalb der Bergfeste lagerte. Und dennoch, die Burg Dilsberg präsentiert sich dem Besucher als Ruine. Die Dilsberger selbst waren es, die ihre Burg zerstörten. Mit dem Ende der Kurpfalz im Jahre 1803 fiel die Bergfeste Dilsberg an das Land Baden, das die bis dahin unbeschädigte Burganlage im 19. Jh. zum Abbruch freigab, denn die total verarmte Bevölkerung benötigte Steine, um ihre Wohnhäuser zu bauen. Seit Beginn des 20. Jh. entwickelte sich die Burg zu einer touristischen Attraktion und wurde teilweise restauriert. Besichtigen kann man die Burgruine Dilsberg vom 25. März bis 31. Oktober 2018 dienstags bis sonntags und an Feiertagen von 10.00 - 17.30 Uhr. Erwachsene zahlen 2 €, Kinder und Ermäßigte 1 € Eintritt. Vom 01.05. bis 28.10.2018 finden an allen Sonn- und Feiertagen um 15.00 Uhr öffentliche Führungen durch die Burg Dilsberg statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich, Treffpunkt ist im Burginnenhof. Gruppenführungen zu frei wählbaren Terminen vermittelt die Tourist-Information Neckargemünd, Tel. 06223 / 3553, info@tourismus-neckargemuend.de . Ab dem 1. Mai bis zum 30. September können Gäste auch wieder den historischen Brunnenstollen besichtigen, denn dann werden die Fledermäuse ausgeflogen sein, die in dem fast 80 Meter langen, in den Buntsandsteinfelsen gehauenen unterirdischen Gang ihren Winterschlaf halten.

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Die Stadt Neckargemünd hat entschieden, nach Ablauf des bestehenden Stromkonzessionsvertrages mit der SÜWAG Energie AG für das Stadtgebiet der Stadt Neckargemünd (ohne den Stadtteil Neckarhäuserhof) den neuen Stromkonzessionsvertrag mit der Stadtwerke Neckargemünd GmbH abzuschließen. Der Vertrag beginnt am 1. April 2018 und hat eine Laufzeit von 20 Jahren. Folgende Gründe waren für die Entscheidung ausschlaggebend: Die Stadtwerke Neckargemünd GmbH hat im Rahmen des Auswahlverfahrens als einzige Bieterin ein verbindliches Angebot zum Abschluss des Stromkonzessionsvertrages abgegeben. Alle anderen Bieter, die zuvor ihr Interesse am Abschluss eines solchen Vertrages bekundet hatten, haben sich zuvor aus dem Verfahren zurückgezogen. Die Stadt Neckargemünd hat das Angebot der Stadtwerke Neckargemünd GmbH gemäß § 107 Absatz 1 Satz 2 Gemeindeordnung von einem unabhängigen Sachverständigen prüfen lassen. In seinem Gutachten vom 8. Januar 2018 kam der Sachverständige zu dem Ergebnis, dass der Stromkonzessionsvertrag „die berechtigten wirtschaftlichen Interessen der Gemeinde und ihrer Einwohner (wahrt) und (…) insgesamt als ausgewogen angesehen werden (kann).“ Mit Beschluss vom 30. Januar 2018 hat sich der Gemeinderat der Stadt Neckargemünd auf dieser Grundlage einstimmig für die Annahme des Angebots der Stadtwerke Neckargemünd GmbH ausgesprochen. Die zuständige Rechtsaufsichtsbehörde hat mit Bescheid vom 15. Februar 2018 die Gesetzmäßigkeit des Beschlusses des Gemeinderats gemäß § 108 Gemeindeordnung bestätigt. Neckargemünd, 6. März 2018 Frank Volk, Bürgermeister

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„Warum muss ich die Grundsteuer noch bezahlen? Das Grundstück wurde doch bereits verkauft.“ Mit dieser Frage wenden sich betroffene Steuerzahler an das Steueramt und die Stadtkasse. Diesen oftmals unverständlichen Vorgang wollen wir hier erklären: Das Eigentum an einem Grundstück geht erst mit der Eintragung ins Grundbuch vom Verkäufer auf den Erwerber über. Der unterzeichnete und notariell beurkundete Kaufvertrag bewirkt dies also noch nicht. Nach erfolgtem Grundbucheintrag erhält der Erwerber einen Grundsteuermessbescheid vom Finanzamt und die Stadtverwaltung automatisch eine Kopie. Anhand dieses Grundsteuermessbescheids erstellt die Stadtverwaltung den Grundsteuerbescheid, welcher die Grundlage für die Zahlung der Grundsteuer ist. Die Umschreibung der Grundsteuer auf den neuen Eigentümer findet aufgrund gesetzlicher Regelungen immer zum 1. Januar des auf die Eintragung ins Grundbuch folgenden Jahres statt. Vereinbarungen zur Übernahme der Grundsteuer im Kaufvertrag haben nur privatrechtliche Bedeutung zwischen dem Verkäufer und Erwerber des Grundstücks und wirken nicht gegenüber der Stadt. Ein Beispiel soll den zeitlichen Ablauf verdeutlichen: Der Kaufvertrag wird vor einem Notar im Dezember 2017 unterschrieben. Die Eintragung im Grundbuch erfolgt im Februar 2018. Die Grundsteuerpflicht wechselt daher erst zum 01.01.2019! Mögliche Überzahlungen bei der Stadt werden selbstverständlich erstattet. Sprechen Sie deshalb die anteilige Begleichung der Grundsteuer mit der anderen Vertragspartei privatrechtlich ab. Fragen beantwortet Ihnen gerne das Steueramt, Tel. 06223 804-310.

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