Pressemitteilungen

Suche

Der Neckarsteig ist bei der Abstimmung des renommierten „Wandermagazins“ zu „ Deutschlands schönstem Wanderweg 2018 “ in der Kategorie „Routen“ gewählt worden. Insgesamt stimmten rund 18.200 Personen ab, über 13 Prozent von ihnen sprachen sich für den Steig im romantischen Neckartal aus. 15 weitere Steige standen zur Wahl, gegen die sich der Neckarsteig klar behaupten konnte. Beachtlich ist, dass allein 3.000 Stimmkarten aus der Region zusammenkamen und somit wesentlich zum Gewinn beigetragen haben. Der Preis wird am 1. September auf der Wander- und Trekkingmesse „Tour Natur“ in Düsseldorf offiziell verliehen. „Diese positive Resonanz auf den Neckarsteig als touristisches Angebot freut mich sehr“, zeigt sich der Vorsitzende der Touristikgemeinschaft Odenwald (TGO), Landrat Dr. Achim Brötel, angesichts der deutschlandweit bekannten Auszeichnung äußerst zufrieden. „Und für die Menschen vor Ort, die an dem Weg mitgearbeitet haben und mitarbeiten, ist diese Wahl auch eine tolle Bestätigung ihrer Arbeit.“ „Solch eine Auszeichnung zieht die Aufmerksamkeit auf unsere Region und lockt natürlich noch mehr Gäste hierher. Wir bleiben deshalb jetzt am Ball und werden unser Wanderangebot stetig auf höchstem Niveau halten und weiter ausbauen“, freute Tina Last, Geschäftsführerin der TGO über den Sieg. Der rund 127 Kilometer lange Steig bietet alles, was das Wanderherz begehrt: Naturnahe Wege, romantische Burgen und Schlösser, Kulturlandschaft und nicht zuletzt auch kulinarische Highlights wie den Grünkern. Die Zertifizierung durch den Deutschen Wanderverband als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ garantiert den Wanderern ein unvergessliches Wandererlebnis. Die durchgängig guten Markierungen machen zudem ein Verlaufen praktisch unmöglich. Wanderstatistiken zufolge hat das Wandern in den vergangenen Jahren eine Renaissance erlebt und ist derzeit bei Jung und Alte beliebt. Informationen erhält man beim Neckarsteig-Büro in Mosbach unter der Telefonnumer 06261 84-1386 oder unter www.neckarsteig.de

mehr...

Seit 1. Juni war sie im Gemeindeverwaltungsverband Neckargemünd unterwegs: die Energiekarawane . Jetzt ist die Aktion abgeschlossen und die Bürgermeister können eine erfolgreiche Bilanz präsentieren. Zahlreiche Betriebe in Bammental, Gaiberg, Neckargemünd und Wiesenbach wurden angesprochen. Das Angebot: ein einstündiger Energiecheck durch qualifizierte Energieberater. Damit sollte geklärt werden, ob in dem Betrieb Einsparpotentiale bestehen und ob diese auch wirtschaftlich umgesetzt werden können. Am Ende haben 17 Betriebe das Angebot wahrgenommen und einen Energiecheck absolviert . Das Spektrum der beratenen Betriebe reicht dabei von der Bäckerei über ein Fitnessstudio bis hin zur Gärtnerei. Viele der Firmen sind im Energiebereich schon sehr aktiv und haben beispielweise ihre Beleuchtung bereits auf LED umgestellt. Dennoch konnte der Energieberater Jürgen Imhof vor Ort weitere Einsparmöglichkeiten identifizieren. Von Photovoltaik bis Wärmerückgewinnung: in der etwa ein- bis zweistündigen Beratung konnten verschiedene Modernisierungsempfehlungen erörtert werden. Dazu gab es auch Hinweise zu den passenden Förderprogrammen. Sehr zufrieden mit den Ergebnissen zeigte sich auch Dr. Klaus Keßler Geschäftsführer der KliBA und Mit-Initiator der Aktion. „Auch im Bereich Gewerbe zeigt sich, dass die persönliche Ansprache und ein einfaches, aber klares und seriöses Angebot viel bewirken können“. Wer die Chance der kostenlosen Energieberatung verpasst hat kann sich bei den Klimaschutzbeauftragten des Gemeindeverwaltungsverbands über weitere Beratungsangebote informieren: Frau Nicola Lender (06223 804-821) oder Susanne Lang (06223 804-822) oder per E-Mail .

mehr...

Als Karin Heimer im September 1975 die Leitung des neu erbauten Kindergartens in der Heidelberger Straße übernahm, war sie gerade mal 20 Jahre alt. Sie hat das Bild des Kindergartens und die Welt von bis zu 1.000 Kindern in den letzten vier Jahrzehnten geprägt wie kein anderer. Zur formellen Entlassung in den Ruhestand lud Bürgermeister Frank Volk sie und ihren Ehemann zu einer kleinen Feierstunde ins Rathaus Neckargemünd. „Tausend Kinder, das ist ja quasi einmal Waldhilsbach!“ merkte Ortsvorsteherin Anne von Reumont nicht ganz überrascht an, so waren schließlich auch ihre beiden Kinder bei Frau Heimer gut aufgehoben. Die Eigenverantwortung der Kinder und damit ihr selbstständiger Umgang mit allen Lebenslagen der Gesellschaft stärken, das hatte sich Karin Heimer auf die Fahne geschrieben. Die Kinder sollten miteinander und voneinander lernen, Kreativität leben und mit Freude in Sprache und Motorik gefördert werden. Schon vor zwanzig Jahren gab es am Waldhilsbacher Kindergarten Naturtage, die zu Waldtagen und Waldwochen und schließlich einer Waldgruppe wurden. 1991 führte Karin Heimer in ihrem Kindergarten verlängerte Öffnungszeiten ein, mit der Jahrtausendwende die Kernzeitbetreuung der Schulkinder und schließlich die Aufnahme der unter Dreijährigen. Generationen von Kindern hat Karin Heimer miterzogen und auf das Leben vorbereitet, sie aber auch in die dörfliche Gemeinschaft hineinwachsen lassen. Dabei ist sie selbst erst durch die Stelle der Kindergartenleiterin nach Waldhilsbach gekommen. Jetzt ist sie dort tief verwurzelt. „Meine beiden Schwiegersöhne waren meine ersten Kindergartenkinder!“ erzählt die energiegeladene Leiterin fröhlich und fügt hinzu, „in Waldhilsbach ist man als Familie am besten aufgehoben!“ Ruhig wird es im Ruhestand erstmal nicht. Neben diversen Reisen und dem Verkauf von Antiquitäten freut sie sich auf viel Zeit mit ihrer großen, bunten Familie.

mehr...

„Heute kommt die Karin! Wer will zum Vorlesen?“ So hieß es sieben Jahre lang im Morgenkreis, wenn die Vorlesepatin Karin Gomille immer donnerstags in den Kindergarten kam, um den Jungs und Mädchen in einer gemütlichen Runde etwas vorzulesen.“ Mir war es immer wichtig, dass sich die Kinder beim Hören einer Geschichte oder dem Betrachten eines Bilderbuches wohlfühlen, erzählen und kuscheln können“. Zur Freude der Kinder nahm Frau Gomille auch gerne bei zahlreichen Ausflügen und Veranstaltungen des Kindergartens teil. Sie verabschiedet sich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Da sie bald Oma wird, will sie sich Zeit für ihr Enkelkind nehmen, wird aber sicher immer mal wieder im Kindergarten vorbeischauen. An der kleinen Verabschiedungsfeier nahmen neben den Kindern und Erzieher(innen), eine Vertreterin des Elternbeirats und Bürgermeister Frank Volk teil. Er betonte die Wichtigkeit des Ehrenamts im Allgemeinen und dankte Frau Gomille für ihr jahrelanges Engagement. Sie hat dazu beigetragen, vielen Kinder den Weg zum Buch und zum Lesen zu zeigen und Interesse geweckt diesen weiter zu verfolgen. Neben den vielen ausgesprochenen „Dankeschöns“ gab es Blumen, einen selbstgestalteten Kalender, Bilder, ein Erinnerungsfoto und Eintrittskarten für die Ausstellung „Das Sams und die Helden der Kinderbücher“ im Museum in Speyer. Und da man wusste, dass Frau Gomille sehr gerne Waffeln isst, gab es die als Überraschung im Anschluss an die kleine Feier.

mehr...