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Als Karin Heimer im September 1975 die Leitung des neu erbauten Kindergartens in der Heidelberger Straße übernahm, war sie gerade mal 20 Jahre alt. Sie hat das Bild des Kindergartens und die Welt von bis zu 1.000 Kindern in den letzten vier Jahrzehnten geprägt wie kein anderer. Zur formellen Entlassung in den Ruhestand lud Bürgermeister Frank Volk sie und ihren Ehemann zu einer kleinen Feierstunde ins Rathaus Neckargemünd. „Tausend Kinder, das ist ja quasi einmal Waldhilsbach!“ merkte Ortsvorsteherin Anne von Reumont nicht ganz überrascht an, so waren schließlich auch ihre beiden Kinder bei Frau Heimer gut aufgehoben. Die Eigenverantwortung der Kinder und damit ihr selbstständiger Umgang mit allen Lebenslagen der Gesellschaft stärken, das hatte sich Karin Heimer auf die Fahne geschrieben. Die Kinder sollten miteinander und voneinander lernen, Kreativität leben und mit Freude in Sprache und Motorik gefördert werden. Schon vor zwanzig Jahren gab es am Waldhilsbacher Kindergarten Naturtage, die zu Waldtagen und Waldwochen und schließlich einer Waldgruppe wurden. 1991 führte Karin Heimer in ihrem Kindergarten verlängerte Öffnungszeiten ein, mit der Jahrtausendwende die Kernzeitbetreuung der Schulkinder und schließlich die Aufnahme der unter Dreijährigen. Generationen von Kindern hat Karin Heimer miterzogen und auf das Leben vorbereitet, sie aber auch in die dörfliche Gemeinschaft hineinwachsen lassen. Dabei ist sie selbst erst durch die Stelle der Kindergartenleiterin nach Waldhilsbach gekommen. Jetzt ist sie dort tief verwurzelt. „Meine beiden Schwiegersöhne waren meine ersten Kindergartenkinder!“ erzählt die energiegeladene Leiterin fröhlich und fügt hinzu, „in Waldhilsbach ist man als Familie am besten aufgehoben!“ Ruhig wird es im Ruhestand erstmal nicht. Neben diversen Reisen und dem Verkauf von Antiquitäten freut sie sich auf viel Zeit mit ihrer großen, bunten Familie.

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„Heute kommt die Karin! Wer will zum Vorlesen?“ So hieß es sieben Jahre lang im Morgenkreis, wenn die Vorlesepatin Karin Gomille immer donnerstags in den Kindergarten kam, um den Jungs und Mädchen in einer gemütlichen Runde etwas vorzulesen.“ Mir war es immer wichtig, dass sich die Kinder beim Hören einer Geschichte oder dem Betrachten eines Bilderbuches wohlfühlen, erzählen und kuscheln können“. Zur Freude der Kinder nahm Frau Gomille auch gerne bei zahlreichen Ausflügen und Veranstaltungen des Kindergartens teil. Sie verabschiedet sich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Da sie bald Oma wird, will sie sich Zeit für ihr Enkelkind nehmen, wird aber sicher immer mal wieder im Kindergarten vorbeischauen. An der kleinen Verabschiedungsfeier nahmen neben den Kindern und Erzieher(innen), eine Vertreterin des Elternbeirats und Bürgermeister Frank Volk teil. Er betonte die Wichtigkeit des Ehrenamts im Allgemeinen und dankte Frau Gomille für ihr jahrelanges Engagement. Sie hat dazu beigetragen, vielen Kinder den Weg zum Buch und zum Lesen zu zeigen und Interesse geweckt diesen weiter zu verfolgen. Neben den vielen ausgesprochenen „Dankeschöns“ gab es Blumen, einen selbstgestalteten Kalender, Bilder, ein Erinnerungsfoto und Eintrittskarten für die Ausstellung „Das Sams und die Helden der Kinderbücher“ im Museum in Speyer. Und da man wusste, dass Frau Gomille sehr gerne Waffeln isst, gab es die als Überraschung im Anschluss an die kleine Feier.

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Vor wenigen Tagen wurde der städtische Fuhrpark um das erste Elektroauto bereichert. Beim Ersatz alter Fahrzeuge setzt die Stadt Neckargemünd einmal mehr auf Nachhaltigkeit und schafft einen weiteren Baustein im Klimaschutzkonzept der Stadt. Der weiße VW e-up–Jahreswagen soll nicht der einzige bleiben. Die Anschaffung von weiteren Elektrofahrzeugen für die Stadt ist geplant. Mit Kosten von rund 22.000 Euro für das erste Fahrzeug ist der Einstieg in die E-Mobilität nicht billig: „Leider bekamen wir hierzu noch keine Zuschüsse, da zur Zeit der Anschaffung nur Fahrzeuge aus feinstaubbelasteten Gemeinden zum Zuge kamen“, bedauert Bürgermeister Frank Volk. Bei den nächsten Anschaffungen kann das schon anders sein. Mit einer Reichweite von ca. 200 km mit einer Ladung ist der neue Wagen insbesondere für den Einsatz auf Kurzstrecken geeignet, wie sie bei dienstlich genutzten Fahrzeugen üblich sind. Bürgermeister Frank Volk stellte bei einer Probefahrt mit dem „Neuen“ stolz fest: „Mit dem Einstieg in die Elektromobilität haben wir erneut eine Vorreiterrolle in der Region übernommen“. Gemeinsam mit dem Leiter des Fachbereichs „Bürgerdienste“, Mario Horvath, und dem stellvertretenden Fachbereichsleiter Dirk Weinmann überzeugte sich der Neckargemünder Bürgermeister von dem besonderen Fahrgefühl in einem E-Auto, und berichtet über die nächsten Schritte: „Wir werden auf dem Rathaus-Parkplatz vier Abstell- bzw. Aufladplätze für E-Mobile bereitstellen, zusätzlich zwei außerhalb des Parkplatzes, die dann auch für die Bürgerschaft nutzbar sein werden. Und der Strom? Der kommt aus der stadteigenen PV-Anlage auf dem Rathausdach.

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