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Das Max-Born Gymnasium, die Abteilung Geographie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und die Stadtverwaltung Neckargemünd, haben im Juni 2016 eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Grundlage der gemeinsamen Aktivitäten ist die Durchführung eines von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten, auf drei Jahre angelegten Umweltbildungsprojekts zum Thema „Klimawandel findet Stadt“. Ziel des Forschungsprojektes ist, die Beurteilungs- und Handlungskompetenz von Jugendlichen in Bezug auf Klimawandelfolgen und nachhaltige Anpassungsmaßnahmen in Städten auszubauen. Im Verbund mit weiteren Universitäten wurden Unterrichtsmodule zu Auswirkungen des Klimawandels und nachhaltigen Anpassungsstrategien entwickelt, die nach Abschluss des Projektes bundesweit an Schulen durchgeführt werden. Eigens hierfür wurde im Menzer Park ein phänologischer GLOBE-Garten errichtet, damit die SchülerInnen die Möglichkeit haben, über einen längeren Beobachtungszeitraum Klimawandelfolgen direkt zu beobachten. Über die Wetterstation, die im Schulzentrum installiert wurde, können die SchülerInnen, die für das Projekt notwendigen Daten direkt abrufen, um Klimadaten unmittelbar mit dem Pflanzenwachstum in Verbindung zu bringen. Die Station ist mit einem umfassenden Netz an Wetterstationen verknüpft, so dass auch auf diese Daten zurückgegriffen werden kann. Hierdurch wird ein Vergleich mit den Klimabedingungen in anderen GLOBE-Gärten ermöglicht. Die ersten Erkenntnisse, die die SchülerInnen aus dem Projekt gewonnen haben, liegen nun vor und wurden von diesen als Postern aufgearbeitet. Die Ergebnisse werden ab dem 29. Mai im Rathaus Neckargemünd, Bahnhofstraße 54, ausgestellt und können zu den Öffnungszeiten des Bürgerbüros besichtigt werden. Der Klimawandel stellt derzeit eine der größten ökologischen und sozialen Herausforderungen dar. Ein Bereich, in dem sich Klimawandelfolgen aufgrund des städtischen Wärmeinseleffekts und der hohen Bevölkerungsdichte deutlich abzeichnen, ist jener der städtischen Ökologie und Biodiversität. Der Klimawandel führt zu einer Verschiebung der im Jahresverlauf periodisch wiederkehrenden Entwicklungserscheinungen der Natur (phänologischen Phasen). Wanderungsbewegungen von Pflanzen werden ausgelöst und der Pflegeaufwand der traditionellen städtischen Bepflanzung vervielfacht sich durch intensive Bewässerungsmaßnahmen. Um die städtische Bepflanzung zukunftsfähig zu gestalten, bedarf es verschiedener Anpassungsmaßnahmen. Hierfür ist jedoch nicht nur wissenschaftliches KnowHow ausreichend, sondern auch ein Bewusstsein für Klimawandelfolgen und eine breite Akzeptanz der Anpassungsmaßnahmen in der Bevölkerung. Eine besondere Bedeutung, insbesondere hinsichtlich der Didaktik und Aufbereitung, kommt dabei Jugendlichen als Akteuren von morgen zu.

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Der Gemeinderat Neckargemünd hat im Rahmen des Radverkehrskonzeptes in seiner Sitzung vom 09.04.2019 die Vergabe der Bauleistungen zum Aus- und Neubau von zwei Radwegrampen im Bereich der Kleingemünder Schwimmbadstraße beschlossen. Den Zuschlag für die Baumaßnahmen bekam die Firma Emil Eckert Erd- und Straßenbau GmbH aus Reichartshausen mit dem wirtschaftlichsten von fünf Angeboten in Höhe von 56.484,42 Euro. Die Firma ist hinsichtlich ihrer Fachkunde und Leistungsfähigkeit der Stadtverwaltung bekannt. „Die bislang für die Stadt Neckargemünd durchgeführten Projekte waren immer zu unsrer vollsten Zufriedenheit“, berichtet Sachbearbeiter Uwe Seiz vom Fachbereich Bauwesen, Tiefbau, Verkehr. Die Maßnahmen sind Teil des Mobilitätskonzepts Radverkehr von Rhein-Neckar-Kreis, Stadt Mannheim und Stadt Heidelberg, das zur Aufwertung des Radverkehrs den Ausbau des Radwegenetzes fördert. Der Aus- und Neubau von zwei Radwegrampen am nördlichen Ende der Eisenbahnbrücke zwischen der Schwimmbadstraße und dem Leinpfad/Neckartalradweg ist als Ergänzung des Radwegenetzes zuschussfähig und erhält eine zweckgebundene Festbetragsförderung von insgesamt 11.000 € vom Rhein-Neckar-Kreis. Seit Ende April 2019 wird nun die vorhandene Westrampe auf 2,0 m verbreitert. Der vorhandene, gewundene Gehweg östlich der Brücke wird zurückgebaut und eine Ostrampe von 2,50 m Breite errichtet. Beide Radwegrampen werden einen 40 cm tiefen Schotterunterbau und eine 10 cm starke Asphalttragdeckschicht aufweisen. Die Bauarbeiten sollen Ende Juli 2019 abgeschlossen sein.

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