Das Ende der Kreidezeit

Acht neue interaktive Whiteboards am Max-Born-Gymnasium

Nie mehr staubige und quietschende Schulkreide  – nein, Spaß bei Seite, die Kreidezeit hat noch nicht geendet. Dies gilt nur für ein Stockwerk des MBG: Hier haben acht nagelneue multimediale Tafelsysteme Einzug gefunden und sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch das Kollegium wissen diese mediale Neuerung zu schätzen.

Neue Prüfungsformate wie Hör- und Sehverstehensklausuren und Abiturthemen, die Filmanalysen beinhalten, zeigen, so Schulleiter Horst Linier, dass Medienkompetenz geschult werden soll – die Mittel dafür seien jedoch eher zurück gegangen. Deshalb ist das MBG besonders stolz auf die beispielhafte Zusammenarbeit mit der Stadt Neckargemünd.
Als Horst Linier gemeinsam mit Max Schwemlein, Mathematik-, Physik-, Informatiklehrer und am MBG zuständig für die Betreuung und Weiterentwicklung der pädagogischen IT-Infrastruktur, dem Hauptausschuss des Gemeinderates vor einem Jahr das neue Konzept vorstellte, stießen sie sogleich auf offene Ohren: „Wir waren sofort überzeugt vom Konzept des Gymnasiums und haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die finanziellen Mittel – immerhin 70.000€ – bereit stellen zu können, zumal die Schule vorausschauend erhebliche Mittel für diesen Zweck „zurückgelegt“ hatte.  Wir investieren gerne in die Bildung unseres Nachwuchses und möchten unsere moderne und gut ausgestattete Schule nachhaltig zukunftsorientiert unterstützen.“, meinte Bürgermeister Horst Althoff am 29. Oktober am MBG, wo er sich gemeinsam mit dem Hauptausschuss  ein Bild von den Nutzungsmöglichkeiten der interaktiven Whiteboards machen konnte.
Max Schwemlein, der im Vorfeld genau recherchiert und viele Schulen besucht hatte, war am KFG Mannheim auf ein System gestoßen, das große Akzeptanz im Kollegium genoss. Dieses hat er sogar noch verbessert, sodass nun am MBG ein wirklich ausgefeiltes und extrem benutzerfreundliches System vorzufinden ist. Schwemlein hat einen erheblichen Teil der Sommerferien mit der Installation der neuen Systeme in der Schule verbracht. Von großer Bedeutung hierbei war vor allem, dass bereits beim Schulhausbau von jedem Klassenzimmer zum Serverraum vorausschauend zwei Netzwerkkabel gelegt worden waren. Ohne diese wäre die jetzige bedingungslose Integration der neuen Tafelsysteme in die bestehende IT-Infrastruktur der Schule, gemäß aktueller Datenschutzrichtlinien, nicht möglich gewesen.
Franziska Hauer, Christian Klautke, Florian Günzel, Max Schwemlein sowie Schülerinnen und Schüler der Kursstufe 1 zeigten Bürgermeister Althoff und dem Hauptausschluss beispielhaft die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der multimedialen Tafelsysteme in den modernen Fremdsprachen, der Geografie und Mathematik. Winfried Schimpf, der schon bei einem Besuch in der Partnerstadt Missoula begeistert von den Möglichkeiten der interaktiven Whiteboards gewesen war und sich deshalb besonders für die Anschaffung dieser eingesetzt hatte, durfte sogleich an einem interaktiven Geografie-Quiz teilnehmen.
Schulleiter Horst Linier ist überzeugt davon, dass sich die Anschaffung der multimedialen Tafelsysteme gelohnt hat – die Akzeptanz und Nutzung durch das Kollegium ist sehr gut. Linier dankte Bürgermeister und Gemeinderat für die gute Zusammenarbeit – vor allem  die EDV-Beauftragten der Stadt, Mario Horvath und Nico Walschburger hätten gemeinsam mit Max Schwemlein an diesem Projekt gearbeitet. Besonders hervorzuheben sei die offene, konstruktive und zielorientierte Kommunikation zwischen MBG und Stadtverwaltung. (Max-Born-Gymnasium Neckargemünd, A.H.)

Bildunterschrift: Schulleiter Horst Linier, vorne rechts; Bürgermeister Horst Althoff, zweiter von links, hinten; Max Schwemlein, vierter von links, hinten; Mitglieder des Hauptausschusses Neckargemünd, Lehrer des MBG und Schülerinnen und Schüler der K2 am 29. Oktober 2015 bei einem Treffen am MBG.