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Neckargemünd
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A. Paul Weber(1893 - 1980) - Leben und Werk
Am 1. November wird A(ndreas) Paul Weber als Sohn eines Eisenbahnassistenten in Arnstadt/Thüringen geboren.
1903-10 Realschule. Kunstgewerbeschule in Erfurt.
1906-14 Mitglied der Bewegung Jungwandervogel. Erste Lithografien.
1914-18 Kriegsfreiwilliger bei den Eisenbahnpionieren der Ostfront. Kriegszeichner bei der X. Armee.
ab 1917 Buchillustrationen u.a. zu Hans Sachs‘ „Fastnachtsspiele“, Goethes „Reineke Fuchs“, Meyers „Till Eulenspiegel“.
1920 Heirat mit Toni Klander. Aus der Ehe gehen fünf Kinder hervor.
1925 Gründung der Clan-Presse. Anfertigung von Marken, Zeichen, Bucheinbänden und Werbeartikeln.
1928-37 Mitarbeit im Widerstandskreis um Ernst Niekisch (1889-1967) und zeitweilig Mitherausgeber der Zeitschrift „Widerstand“ (1926-34) und der Wochenzeitschrift „Entscheidung“ (1932-33).
1932 Sechs Zeichnungen zu Niekischs Broschüre „Hitler – eine deutsches Verhängnis“.
ab 1936 Wohnsitz in Schretstaken/Herzogtum Lauenburg. Zusammenarbeit mit Johannes Böse, dem Gründer und Leiter der „Griffelkunst-Vereinigung“ in Hamburg.
1937 Als Mitglied des Widerstandskreises von März bis Dezember in Haft. Konzentrationslager Hamburg-Fuhlsbüttel, Gefängnis in Berlin und Nürnberg. Danach Entstehung der Folgen „ Die Gefangenen“ und „Schachspieler“.
Winter 1938/39 Aufenthalt in Florida/USA.
1939-41 Bildzyklen „Leviathan“ und „Britische Bilder“.
1944-45 Wehrdienst
ab 1947 Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.
1954-67 Mitarbeit an der satirischen Zeitschrift „Simplicissimus“ in München.
ab 1950 Eigene Clan-Presse. Als Druckzeichen rotes Widerstandssignet mit einen „W“ darüber.
1955 Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein.
1959-81 Erscheinen des „Kritischen Kalenders“ in 23 Jahrgängen.
1971 Ernennung zum Professor. Verleihung des Großen Bundesverdienstkreuzes.
1973 Eröffnung des „A. Paul Weber-Hauses“ in Ratzeburg anlässlich des 80. Geburtstages des Künstlers.
1974 Gründung der A. Paul Weber-Gesellschaft e.V. in Ratzeburg.
1974-79 Zahlreiche Publikationen zum Werk von A. Paul Weber.
1980 Am 9. November in Schretstaken gestorben.





