Viele Helfer beim 2. Stadtputztag in Neckargemünd

Am Marktplatz startete der Kindergarten Am Feuertor und das Jugendrotkreuz; Foto: Stadt Neckargemünd

Über großen Zuspruch konnte sich der Neckargemünder Stadtputztag am vergangenen Samstag, den 10. März, freuen. Rund 200 Helfer ließen sich vom Schmuddelwetter nicht abschrecken und zogen mit Arbeitshandschuhen und Müllsäcken los, um Neckargemünd und die Ortsteile von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien. Neben Schülern des Max Born Gymnasiums waren auch die Kindergärten Am Feuertor, Waldhilsbach und Waldzwerge mit von der Partie. Die Erich-Kästner-Schule und das Hör-/Sprachzentrum sowie der Kindergarten Wiesenbacher Tal putzen unter der Woche rund um ihre Institutionen.

Der Kindergarten Waldzwerge säuberte rund um den neuen Standort im Wiesenbacher Tal; Foto: Stadt Neckargemünd

Zahlreiche Vereine beteiligten sich an dieser Landschaftsputzaktion, aber auch einige Privatpersonen nahmen den Stadtputztag zum Anlass, rund um ihr Zuhause oder an stark verschmutzten öffentlichen Flächen für Sauberkeit zu sorgen.

Sechzig große, gefüllte Müllsäcke zählte Organisatorin Petra Holzer vom Stadtmarketing alleine in der Neckargemünder Kernstadt. Aber auch in Dilsberg, Mückenloch und Waldhilsbach kam einiges zusammen. Insbesondere die Ortsein- und -ausgänge waren sehr verschmutzt und legen nahe, dass es immer mehr zur Unsitte wird, Abfall aus dem fahrenden Auto zu werfen; die hohe Zahl an leeren Schnapsflaschen stimmt in diesem Zusammenhang nachdenklich. Fast 100 volle Schnapsfläschchen wurden hingegen im Menzerpark gefunden. „Ob wir da ein geheimes Lager ausgehoben haben?“ schmunzelte der Finder.

Am Ortsausgang Wiesenbacher Tal; Foto: Stadt Neckargemünd
Auch in Mückenloch wurde geputzt; Foto: Stadt Neckargemünd

Das Neckarufer in Kleingemünd folgte gleich auf Platz zwei der am meisten verschmutzten Orte. Neben einer entsorgten Mikrowelle sorgten hier auch 14 noch geschnürte Packen eines regionalen Wochenblattes für Kopfschütteln. Ebenso wunderten sich alle Stadtputzer an allen Standorten über die vielen gefüllten Hundekotbeutel. „Dass sich so viele die Mühe machen, Hundekot aufzusammeln, um sie dann samt Plastiktüte wieder wegzuwerfen“, fragten sich die engagierten Putzer.

Insgesamt war die „Ausbeute“ auffallend geringer als im Vorjahr, als sich Neckargemünd zum ersten Mal am landesweiten Stadtputztag beteiligte. „Da sieht man, dass die Aktion auch nachhaltig Wirkung hat“, freut sich Bürgermeister Frank Volk.

Beim gemeinsamen Abschluss im „Goldenen Anker“ wurden die Helfer mit warmen Suppen und Kuchen versorgt, zubereitet vom DRK und der Metzgerei Krauß.

Bürgermeister Frank Volk dankte allen Helfern und Vereinen, z.B. dem Interkulturellen Garten; Foto: Stadt Neckargemünd

Sehen Sie hierzu auch die Berichterstattung im Neckarboten (KW11) (2,6 MiB) mit weiteren Fotos.